2.1. Aufnahme Kein Kind kann ohne die Erlaubnis der Eltern oder der /des Erziehungsberechtigten am Lycée Français de Vienne aufgenommen werden.

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SCHULORDNUNG DES LYCEE FRANCAIS DE VIENNE-VOLKSSCHULE 0. VORBEMERKUNGEN Schule kann zwar die Voraussetzungen für den Erfolg schaffen, nicht aber den Erfolg an und für sich garantieren: Es liegt an den
SCHULORDNUNG DES LYCEE FRANCAIS DE VIENNE-VOLKSSCHULE 0. VORBEMERKUNGEN Schule kann zwar die Voraussetzungen für den Erfolg schaffen, nicht aber den Erfolg an und für sich garantieren: Es liegt an den einzelnen Schüler/innen, das Lycée Français de Vienne zu einer Schule zu machen, wo sie als Teil einer internationalen Gemeinschaft Gefallen am Lernen finden. Die Schulordnung legt die Rechte und Pflichten jedes Mitglieds der Schulgemeinschaft fest: Sie unterstützt das Erreichen der Lernziele, die Suche jedes Einzelnen nach innerer Ausgeglichenheit, die Hinwendung zu Toleranz und Respekt vor dem Mitmenschen sowie die Entwicklung von Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein im persönlichen Verhalten und bei der Arbeit. 0.1 Das Leben der Schulgemeinschaft wird durch eine Schulordnung (Vertrag mit der Schule) geregelt, die jährlich vom Schulgemeinschaftsausschuss ( Conseil d Etablissement ) und Volksschulausschuss ( Conseil d Ecole ) beraten und beschlossen wird Diese Schulordnung wird allen Interessenten (in Französisch oder Deutsch) zur Kenntnis gebracht und von den Eltern unterzeichnet Die Einschreibung eines Schülers / einer Schülerin ins Lycée Français de Vienne bedeutet zugleich die Einwilligung zur Schulordnung und die Verpflichtung, diese zu respektieren Bei jedem Verstoß gegen die Schulordnung muss mit den vorgesehenen Disziplinarmaßnahmen oder entsprechenden Sanktionen gerechnet werden. 1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN 1.1. Das Lycée Français de Vienne ist eine Schule der Republik Frankreich im Ausland, die durch die A.E.F.E. ( Behörde für das französische Schulwesen im Ausland ) verwaltet wird (Dekret Nr vom 31. Mai 1990) Das Lycée ist eine koedukative Schule, die den Bestimmungen des französisch-österreichischen Kulturabkommens untersteht. Beachten Sie bitte, dass laut diesem Abkommen Schüler/innen mit österreichischer Nationalität (auch als Teil zweier Nationalitäten) verpflichtet sind, den österreichischen Zusatzunterricht zu besuchen und in der 8. Klasse AHS (Terminale) die österreichische Zusatzreifeprüfung abzulegen (Bundesgesetzblatt der Republik Österreich ) 1.3. Die Schule untersteht der Autorität eines Proviseurs (Schulleiter/in), der durch die A.E.F.E. ernannt wird und der für die Organisation und den Ablauf des Schulbetriebes verantwortlich ist. Unterstützt wird dieser von einem/r Stellvertreter/in (Proviseur-Adjoint), einem/r Finanz- und Verwaltungsdirektor/in, zwei Direktoren/innen für Vor- und Volksschule (Lycée und Grinzing), zwei Erziehungsleiter/innen und verschiedenen Ausschüssen Das Lycée Français de Vienne steht Schüler/innen jeder Herkunft offen. Es gelten die laizistischen Grundsätze des französischen Schulwesens, d.h. die politische, ideologische und religiöse Neutralität. Jedes auffällige Zeichen, das in Zusammenhang mit Religion oder Politik steht, ist verboten. Nach österreichischem Schulgesetz ist jedoch der Religionsunterricht in deutscher Sprache für alle Schüler/innen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die einer in Österreich offiziell anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft angehören, Pflicht. Der Unterricht findet in den dafür vorgesehenen Räumen statt. Allerdings haben die Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, ihr Kind während der ersten Woche des Schuljahres vom Religionsunterricht abzumelden. Diese Befreiung gilt nur für das laufende Schuljahr. Zu den genauen Modalitäten beachten Sie das entsprechende Informationsblatt zu Schulbeginn Das Lycée Français de Vienne hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Zu diesem Zweck werden alle Personen der Schulgemeinschaft ersucht, diesen Prozess durch ein umweltbewusstes Handeln zu begleiten (die für die Abfalltrennung vorgesehenen Mistkübel benützen, beim Kopierpapier sparen, vor allem recycelbares Papier verwenden sowie Wasser und Energie sparen). 2. AUFNAHMEBEDINGUNGEN 2.1. Aufnahme Kein Kind kann ohne die Erlaubnis der Eltern oder der /des Erziehungsberechtigten am Lycée Français de Vienne aufgenommen werden. Das Lycée Français de Vienne nimmt Kinder mit französischer sowie anderer Nationalität, die in Österreich wohnhaft sind, je nach Verfügbarkeit der Plätze auf. Sollten die Familien nicht in Wien oder in den angrenzenden Gemeinden wohnen, ist eine Einschreibung nur dann möglich, wenn eine für das Kind verantwortliche, in Wien wohnhafte stellvertretende Person, die für diesen Zweck von den Erziehungsberechtigten in gebührender Weise rechtlich ermächtigt wurde, vor Ort alle der Familie obliegenden Verpflichtungen übernimmt Aufnahme - Einschreibung Bedingung für die Aufnahme im Lycée Français de Vienne ist die Bezahlung der jeweils gültigen Schulgebühren, d.h. eine einmalige Einschreibgebühr, Schulgebühren (inkl. der Gebühren einer Kollektivversicherung), Verwendungsgebühr, Kosten für das Mittagessen (gemäß den Bestimmungen, die weiter unten in Punkt 3 festgelegt sind) Für französische und ausländische Schüler/innen hängt die Aufnahme von den französischen, für österreichische Schüler/innen von den österreichischen Bestimmungen über das Schulalter ab. Aufnahmetests für Schüler/innen ab der 1. Klasse Volksschule (CP), die nicht aus dem französischen Schulsystem kommen und nicht die französische Staatsbürgerschaft haben, können angeboten werden Information und Schülerberatung Gemäß Gesetz vom 11. Juli 1975 und den entsprechenden Durchführungsbestimmungen ist die Schulleitung für Informationen, Planung und Durchführung der Schul- und Studienberatung verantwortlich. Aufstiegsmodalitäten und Studienberatungsbestimmungen sind gesetzlich festgelegt. Für Schüler/innen österreichischer Nationalität und Nationalitäten aus Drittländern kann aus pädagogischen Gründen, nach Lehrerkonferenz und mit dem Einverständnis der Eltern ein Wechsel in das österreichische Schulsystem ausgesprochen werden, insbesondere: in der Volksschule (bis CM2=1. Klasse Gymnasium). Diesbezüglich kann eine Empfehlung ebenfalls für Schüler/innen mit französischer Staatsbürgerschaft gegeben werden. 3. SCHULGEBÜHREN Die Familien sind angehalten, die jährlichen Schulgebühren zur Gänze zu überweisen, da es sonst zu einer Ablehnung der Wiederaufnahme des Kindes / der Kinder kommt. (Rundschreiben der A.E.F.E. vom 3. Februar SGA vom 23. Juli 2003, Nr und vom 27. Oktober 2004, Nr.25970) Die Schulgebühr wird jedes Jahr von der A.E.F.E. genehmigt und den Familien durch die Schulleitung mitgeteilt. Das Schulgeld abgesehen von der Einschreibgebühr wird in den ersten 15 Tagen nach Aussendung der Rechnung als durch das Lycée fällig. Wird der fällige Betrag nicht innerhalb von 25 Tagen nach Rechnungslegung auf das Konto des Lycée überwiesen oder direkt in bar bezahlt, erhalten die Eltern eine eingeschriebene Mahnung. Sollte auch diese Maßnahme 15 Tage nach Aussendung der Rechnung ohne Wirkung bleiben, wird der Schüler / die Schülerin nicht mehr zum Unterricht zugelassen. Die Eltern, bzw. die stellvertretend bevollmächtigte Person, werden 3 Tage vor dieser Maßnahme per Einschreibebrief mit Rückschein davon in Kenntnis gesetzt Einschreibgebühr Diese Gebühr auf dieselbe Art genehmigt wie die Schulgebühren gilt für alle Schüler/innen, die sich das erste Mal an der Schule anmelden. Deren Bezahlung ist Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes an der Schule. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung. Die Einschreibgebühr wird von einem Kind noch einmal verlangt, wenn zwischen dem Zeitpunkt seines Weggehens von der Schule und seinem Wiedereintritt in die Schule ein ganzes Schuljahr verstreicht Schulgeld, Kosten für das Mittagessen, Internatsgebühren Das Schulgeld und die Kosten für das Mittagessen werden auf 10 Monate verbucht (von September bis Juni). Sie werden daher den Eltern dreimal in Rechnung gestellt: September bis Dezember: 40% des jährlichen Betrages Jänner bis März : 30% des jährlichen Betrages April bis Juni: 30% des jährlichen Betrages Jedes begonnene Trimester wird eingefordert. Im Falle des Verlassens der Schule aus triftigen und nachweislichen Gründen sowie im Falle eines Eintritts während des Schuljahres ist der für die Inrechnungstellung einbehaltene Zeitraum nicht mehr das begonnene Trimester, sondern der begonnene Monat. Das Mittagessen in der Schulkantine ist für alle Schüler/innen obligatorisch (ausgenommen davon sind Sondergenehmigungen aufgrund eines gültigen Protokolls). Ein Preisnachlass, d.h. eine teilweise Rückerstattung der Kosten für das Mittagessen aus Krankheitsgründen, kann nur für einen Zeitraum, der weniger als 15 fortlaufende Tage beträgt, gewährt werden (wobei für die letzten 15 Tage des Schuljahres keinerlei Preisnachlass möglich ist). Bei einer Abwesenheit von mehr als 15 Tagen kann der Anteil über die Rechnung des Folgemonats rückerstattet oder von dieser abgezogen werden. Ein schriftlicher Antrag unter Beilage eines ärztlichen Attests ist diesbezüglich bei Rückkehr des Kindes in die Schule seitens der betroffenen Familie an die Intendanz zu stellen Bücherleih- und Verwendungsgebühr Die pauschale Leihgebühr für die vom Lycée zu Verfügung gestellten Bücher wird einmal jährlich fällig und gleichzeitig mit dem Schulgeld des ersten Trimesters eingehoben. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung Die Bücher können während der ersten Schulwoche an die Schüler/innen ausgegeben und in der letzten Schulwoche durch das Lycée wieder eingesammelt werden Verlorene oder beschädigte Schulbücher müssen ersetzt oder bezahlt werden, dasselbe gilt für Unterrichtsmaterialien, die den Schüler/innen zur Verfügung gestellt worden sind. 4. ORGANISATION DES SCHULBETRIEBES 4.1. Alle Schüler/innen müssen an allen schulischen Aktivitäten, die ihrem Lehrgang entsprechen, teilnehmen und die sich daraus ergebenden Aufgaben gewissenhaft erfüllen Öffnungszeiten der Schule Einteilung des Schuljahres und Unterrichtszeiten a) Die Dauer des Schuljahres wird in Übereinstimmung mit den offiziell geltenden französischen Bestimmungen festgelegt. Die Ferien werden von der A.E.F.E. auf Vorschlag des Proviseurs beim Schulgemeinschaftsausschuss festgelegt. Die Feiertage sind die von der österreichischen Gesetzgebung vorgesehenen. b) Die Schulwoche dauert 5 Tage, von Montag bis Freitag. c) Öffnungszeiten: Zwischen 8h00 und 8h25 werden die Schüler/innen vom Betreuungspersonal im Schulhof empfangen. Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag CP 12h55-16h00 12h55-16h00 oder 12h55-14h30 falls Religion 12h55-15h25 12h55-16h00 CE1 12h45-14h00 oder 16h00 falls Religion 12h45-14h30 CE2 12h45-14h30 12h45-14h00 oder 16h00 falls Religion CM1 12h45-14h00 oder 16h00 falls Religion 12h45-14h30 CM2 12h30-13h30 Falls Religion 13h30-15h00 12h55-16h00 12h55-14h30 12h55-16h00 12h55-16h00 oder 16h00 falls Förderunterricht Deutsch Zugang zu den Schullokalitäten a) Außerhalb der Unterrichtszeiten dürfen die Schüler/innen die Schule nur mit einer Bewilligung der Schulleitung betreten (z.b. für Schulklub- und Sportaktivitäten, kulturelle Veranstaltungen, etc.). b) Der Zugang zu den Schullokalitäten (den Klassenräumen, den Pausenhöfen, den Küchen und den Speisesälen) ist allen schulfremden Personen untersagt, es sei denn, sie haben die Bewilligung der Schulleitung. c) Ein Journaldienst der Schulverwaltung wird an den Wochentagen während der unterrichtsfreien Zeit und der Ferien eingerichtet. Die Einteilung dieses Journaldienstes wird von der Schulleitung getroffen und den Familien per Aushang zur Kenntnis gebracht Teilnahme am Unterricht Anwesenheitspflicht Die Anwesenheit der Schüler/innen im Unterricht ist verpflichtend. Die Eltern wie die Schulverwaltung sind für die Einhaltung der Anwesenheitspflicht verantwortlich. Das Fernbleiben vom Unterricht ohne stichhaltigen Entschuldigungsgrund ist ein Verstoß gegen die Schulordnung, der Sanktionen nach sich zieht und im Wiederholungsfall bis zum Ausschluss von der Schule oder zu einer Eintragung ins livret scolaire führen kann Kontrolle der Abwesenheit a) Die Lehrer/innen haben die Pflicht, am Beginn des Vormittages und Nachmittages die Anwesenheit ihrer Schüler/innen zu kontrollieren und die Abwesenden auf die dafür vorgesehene Weise der Schulverwaltung zu melden. Die Eltern sind verpflichtet, jede Abwesenheit sofort zu melden. Der Lehrer/in und/oder die Direktion wird die Familien von jeder nicht gemeldeten Abwesenheit schriftlich informieren und sie ersuchen, die Ursache bekannt zu geben. b) Vor- und Volksschule: Nach jeder Abwesenheit sind Schüler/innen dazu verpflichtet, eine Entschuldigung vorzulegen, die im Krankheitsfall von einem ärztlichen Attest begleitet sein muss, falls der Schüler / die Schülerin 8 Tage oder länger gefehlt hat. Schüler/innen mit ansteckenden Krankheiten, sowie mit Läusebefall, müssen solange vom Unterricht fernbleiben, wie es die Vorschriften des Gesundheitsministeriums verlangen Pünktlichkeit Die Pünktlichkeit ist Ausdruck von Respekt und daher für das Leben in der Gemeinschaft notwendig. Sie wird von allen gefordert Unterrichtsfach Sport und Bewegung - Ein Gesuch um längerfristige Befreiung vom Unterrichtsfach Sport und Bewegung (zwei Wochen oder mehr) muss ausreichend begründet und von einem ärztlichen Attest begleitet sein. Mit Beginn der Befreiung muss es der zuständigen Lehrkraft vorgelegt werden. In keinem Fall kann diese Befreiung automatisch für das folgende Schuljahr gelten. - Die Befreiung von einer einzelnen Stunde Sport und Bewegung kann ausnahmsweise von der zuständigen Lehrkraft gewährt werden, und zwar auf schriftliche Anfrage der Eltern im Mitteilungsheft ( Punktuelle Befreiung ). - Das wiederholte Vergessen der Sportkleidung kann eine Bestrafung nach sich ziehen Beaufsichtige Stunden oder Lernstunden Bei unvorhergesehener Abwesenheit einer Lehrkraft bleiben die Schüler/innen im Hof oder vor ihrer Klasse angestellt und warten auf Anweisungen der Direktion oder eines Betreuers Betreten und Verlassen der Schule: Verantwortungsbereich der Schule Die Schule trägt die Verantwortung für Schüler/innen nur für den Zeitraum des vorgegebenen Stundenplanes. Der Stundenplan beinhaltet die Unterrichtsstunden, die Pausen und das Mittagessen. Diese Verantwortung der Schule und der Lehrer/innen endet, wenn Schüler mit einer schriftlichen Erlaubnis der Eltern während der Unterrichtsstunden oder der beaufsichtigten Stunden die Schule verlassen. Aus hygienischen Gründen ist Schüler/innen nicht erlaubt, Mahlzeiten () im Bereich der Schule, außerhalb der dafür vorgesehenen Räumlichkeiten, einzunehmen Betreten und Verlassen der Klassenräume Pausen Es ist den Schüler/innen untersagt, sich während der Pausen, ohne Erlaubnis eines Erwachsenen, in den Klassenräumen oder Gängen aufzuhalten. Sie müssen sich immer in Begleitung eines Erwachsenen in den Pausenhof oder bei Schlechtwetter in die Schulhalle oder BCD begeben. Wechseln des Klassenzimmers Die Lehrer/innen achten darauf, den Unterricht mit dem Läuten der Schulglocke, die das Ende der Unterrichtsstunde anzeigt, zu beenden. a) Wenn die Schüler/innen den Klassenraum wechseln oder verlassen müssen, wird das Klassenzimmer von der Lehrkraft versperrt. Der Raumwechsel erfolgt rasch und in Ruhe und Ordnung. b) Falls notwendig wird während des Unterrichts jedem Schüler / jeder Schülerin erlaubt, die Toilette aufzusuchen ohne die anderen Klassen zu stören Beginn des Unterrichts am Vormittag und nach der Zu Beginn des Unterrichts und am Ende der Pausen versammeln sich die Schüler/innen der Unterstufe beim ersten Läuten in Ruhe und in geordneter Weise auf den Plätzen, die ihnen im Pausenhof oder in der Halle zugewiesen sind. Die Lehrer/innen nehmen sie in ihre Obhut, führen sie in die entsprechenden Klassenzimmer und achten auf das ordentliche Verhalten der Schüler/innen auf Treppen und Gängen Allgemeine Disziplin Unter Weisung der Schulleitung, die für die Organisation und den klaglosen Schulbetrieb verantwortlich ist, handelt der Direktor im Sinne der Autorität und der Verantwortung, die ihm übertragen wurden. Sie trägt Sorge für die Einhaltung der Schulordnung sowie für die Sicherheit aller Bereits vom jüngsten Kindesalter an lernt und eignet sich das Kind die Regeln des Zusammenlebens an und versteht was in der Schule von ihm erwartet wird. Diese Regeln werden im Rahmen des Klassenprojekts erläutert. Das Kind wird sich schrittweise über den Sinn und die Konsequenzen seines Verhaltens bewusst, sowie seine Rechte und Pflichten, deren Anwendung und Bedeutung im Rahmen der Schule, sowie im weiteren Sinn in Verbindung mit den sozialen Beziehungen Jeder Schüler / jede Schülerin hat das Recht auf Respekt und auf Schutz vor jeder Art von Gewalt, Diskriminierung und Mobbing, woher diese auch herrühren mögen und in welcher Form sie auch immer auftreten. Der gegenseitige Respekt zwischen Erwachsenen und Schüler/innen, sowie zwischen den Schüler/innen selbst, ist eines der Fundamente des Lebens in der Gemeinschaft. Im Gegenzug hat jeder die Aufgabe, keinerlei Gewalt, verbaler oder physischer Natur, anzuwenden und keinerlei psychologischen oder moralischen Druck auszuüben, sich zu keiner Äußerung und zu keinem Verhalten hinreißen zu lassen, welche in Bezug auf Geschlecht, Religion oder Abstammung diskriminierend sind, und alle Personen des Lycée zu respektieren. Rassistische oder diskriminierende Äußerungen werden streng bestraft Sowohl innerhalb des gesamten Schulbereichs als auch in der Umgebung der Schule wird von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein ordentliches Benehmen sowie angemessene Kleidung erwartet. Insbesondere ist das Tragen jeglicher Kopfbedeckung innerhalb des Schulgebäudes, mit Ausnahme der Eingangshalle, untersagt. Die Schüler/innen werden darauf hingewiesen, Verbotsschilder betreffend gewisse Freizeitaktivitäten, die von der Bezirksvorstehung im Umkreis des Schulgebäudes, insbesondere am Bauernfeldplatz, angebracht worden sind, zu respektieren, um die guten Beziehungen zur Nachbarschaft aufrecht zu erhalten Jegliches Plakatieren im Schulgebäude muss von der Schulleitung genehmigt werden. Die Schüler/innen dürfen keine Veröffentlichungen, die unmoralischen oder kommerziellen Zwecken dienen, in die Schule bringen oder verteilen, ebenso wenig Dokumente politischer, rassistischer oder religiöser Propaganda oder persönlicher Polemik. Schüler/innenzeitungen dürfen nur mit der Erlaubnis der Schulleitung verbreitet werden. Ohne ausdrückliche Erlaubnis der Schulleitung ist der Handel mit Waren oder Gegenständen jeglicher Art sowie deren Verkauf innerhalb des Lycée strengstens verboten Die Schüler/innen dürfen keine gefährlichen Gegenstände in die Schule bringen und keine Spiele spielen, die ihren Mitschüler/innen oder ihnen selbst gefährlich werden könnten Ohne vorherige Genehmigung seitens des Direktors ist es untersagt, Aufnahmegeräte oder Kameras zu benutzen. Mobiltelefone müssen während des Unterrichts und im gesamten Schulgebäude ausgeschaltet bleiben. Außerdem werden die Eltern aufgefordert, ihren Kindern keine allzu großen Geldbeträge oder Wertgegenstände mitzugeben. Die Schulleitung lehnt im Falle eines Diebstahles oder eines Verlustes jede Verantwortung ab In einem angemessenen Rahmen und unter Mitnahme ihrer eigenen Flaschen ist es den Schüler/innen gestattet, in den Klassenräumen Wasser zu trinken (ausgenommen sind die BCD und Informatiksäle). Dies darf jedoch nicht zum Stören des Unterrichts führen Innerhalb der Schule ist das Rauchen strengstens verboten Der Besitz, der Konsum und das Überlassen von Suchtmitteln oder Alkohol sind verboten und stellen schwere Verfehlungen dar. Im Falle des Verdachtes auf Suchtmittelkonsum hat sich der betroffene Schüler / die betroffene Schülerin den in den österreichischen Gesetzesbestimmungen vorgesehenen Tests und medizinischen Maßnahmen zu unterwerfen (Suchtmittelgesetz SMG). Strafmaßnahmen und Sanktionen Jegliche Strafmaßnahme ist individuell und proportional zum Vergehen zu setzen. a) Schulische Strafmaßnahmen Strafmaßnahmen für weniger schwere Vergehen können von jedem Erwachsenen des Lycée gesetzt werden. Verhaltensweisen, welche die schulische Arbeit beeinträchtigen, sowie der Verstoß gegen die Schulordnung und vor allem jeglich
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