94/3. Dezember 1994 ARCHIE MATHEMATICA DIE RECHENANLAGE PHYSIK VIDEOS VON COMPUTERANIMATIONEN ARBEITEN IM NETZWERK UNTER MS-DOS

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vienna university computer center Mitteilungen des EDV-Zentrums der Universität Wien Dezember /3 ARCHIE MATHEMATICA DIE RECHENANLAGE PHYSIK VIDEOS VON COMPUTERANIMATIONEN ARBEITEN IM NETZWERK UNTER
vienna university computer center Mitteilungen des EDV-Zentrums der Universität Wien Dezember /3 ARCHIE MATHEMATICA DIE RECHENANLAGE PHYSIK VIDEOS VON COMPUTERANIMATIONEN ARBEITEN IM NETZWERK UNTER MS-DOS Impressum / Offenlegung gem. 25 Mediengesetz: Herausgeber & Medieninhaber: EDV-Zentrum der Universität Wien Redaktion & Gestaltung: Elisabeth Zoppoth Adresse: EDV-Zentrum der Universität Wien Universitätsstraße 7, A-1010 Wien Tel.: Fax: Druck: Riegelnik, Wien Grundlegende Richtung: Mitteilungen des EDV-Zentrums der Universität Wien 94/3 1 Liebe LeserInnen! EDITORIAL Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage haben wir diesmal noch mehr Lesestoff als bisher für Sie zusammengestellt: Mit 52 Seiten liegt der Comment 94/3 deutlich über dem ursprünglich angepeilten Umfang von etwa 40 Seiten pro Ausgabe. Diese Weihnachtsnummer enthält neben vielen aktuellen Informationen auch einführende Beiträge zu verschiedenen Themengebieten (Mathematica, Arbeiten im Netzwerk unter MS-DOS, X.25 und Datex-P, Archie, Hytelnet,...). Wir hoffen, daß uns eine gute Mischung gelungen ist, die für alle LeserInnen Interessantes zu bieten hat. Leider recht spärlich sind hingegen die Reaktionen auf den Inhalt der Zeitschrift. Die Autoren konnten bis jetzt meist nur gerüchteweise erfahren, wie ihre Artikel beim Publikum angekommen sind. Für uns ist aber Ihr Feedback sehr wichtig: Schreiben Sie uns, welche Artikel Ihnen besonders gefallen oder mißfallen haben, über welche Themen Sie mehr erfahren möchten Ihre Mitwirkung kann bedeutenden Einfluß auf die Gestaltung des nächsten Comment haben! Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation ist eine -nachricht an die Adresse wohl die effizienteste Methode, uns Ihre Meinung wissen zu lassen; aber auch ein Brief oder ein Fax sind uns jederzeit willkommen. Bei dieser Gelegenheit sei auch endlich all jenen Mitarbeitern gedankt, die immer wieder dazu beitragen, daß diese Zeitschrift in regelmäßigen Abständen und annehmbarer Qualität erscheinen kann. Im übrigen wünschen wir allen LeserInnen fröhliche Weihnachten und erholsame Feiertage und verweisen aus gegebenem Anlaß auf die Aktion Wir wollen wieder gehen (siehe hintere Umschlagseite; nähere Informationen erteilt das Außeninstitut der Uni Wien). Die Comment-Redaktion INHALT Aktuelles 2 Neue zentrale Rechnersysteme am EDV-Zentrum 3 Die EDV-Beauftragten der Fakultäten 4 Computerunterstützte Prüfungsverwaltung 5 Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien 5 Notizen Zentrale Services 6 Die Rechenanlage Physik 11 Videoverfilmung von Computeranimationen PCs & Workstations 13 Mathematica ein Softwarepaket für Symbolische Algebra, Graphik und Numerik 20 4 GB-Disk für PC-Backup via Internet 20 Lizenz-Server für Mathematica 21 Neue Standardsoftware 21 Abholen von Standardsoftware mit dem Windows-SWD-Klienten 22 Informationsquellen für Novell-User 25 Neue Campuslizenzen für Unix-Workstations Netzwerk 26 Das Datennetz der Uni Status quo 27 Arbeiten im Netzwerk unter MS-DOS 31 Umstellungen am Terminalserver Homer 32 X.25 und Datex-P 35 Wartungsfenster für Netzwerk-Umbauten 35 Notizen Netzwerk- & Informationsdienste 36 Archie ein globales Inhaltsverzeichnis der FTP-Server im Internet 39 CD-ROM-Service der UB Wien 39 Hytelnet eine Navigationshilfe für Bibliotheksbenutzer im Internet Anhang 43 Kurse im Dezember 1994 / Jänner Informationsveranstaltungen 48 Standardsoftware 49 Öffnungszeiten 50 Publikationen des EDV-Zentrums 51 Ansprechpartner 52 Personal- & Telefonverzeichnis 2 94/3 NEUE ZENTRALE RECHNERSYSTEME AM EDV-ZENTRUM Im kommenden Jahr wird es zur Aufstellung von neuen zentralen Rechnersystemen am EDV-Zentrum kommen. Einerseits wird die IBM-Großrechenanlage durch einen anderen, voll kompatiblen Rechner ersetzt, andererseits ist die Anschaffung eines Systems für numerisch intensive Aufgaben geplant. Die jetzige Großrechenanlage IBM ES/9000 Modell 720 VF, die über 6 Prozessoren verfügt, hat vier große Aufgabengebiete: Rechnen von Batchjobs mit Programmen aus dem Bereich des numerisch intensiven Computing, zur Verfügung, was für den Timesharing-Betrieb und den Betrieb der Verwaltungs- und Bibliotheksapplikationen ausreichend sein sollte. Im Falle von BIBOS sollte die höhere Einzelprozessorleistung (VSE kann derzeit nur einen Prozessor nutzen) sogar zu einem besseren Antwortzeitverhalten führen. Auf die Anschaffung von Vector Facilities, wie sie die derzeitige Anlage besitzt, wurde bewußt verzichtet: Diese Einrichtungen werden nur von jenen Benutzern verwendet, die in Kürze ohnehin auf das für sie dedizierte neue Rechnersystem für numerisch intensive Anwendungen übersiedeln werden. allgemeiner Timesharing-Betrieb für Benutzer aus dem Bereich der Forschung und Lehre, Betrieb der Applikationen der Universitätsverwaltung (Inskriptionswesen, Personaldatenbank, Prüfungsverwaltung usw.), Betrieb des Verbundsystems der österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken (BIBOS) unter dem Betriebssystem VSE. Die Hauptvorteile des neuen Rechners sind die geringere Stellfläche, die deutlich reduzierten Anforderungen an Strom- und Kühlleistung, die geringeren Wartungskosten und als kleinere Anlage die günstigere Preiskategorie bei der Anschaffung von Software. Der so gewonnene Platz und die freiwerdenden Kapazitäten bei Stromversorgung und Klimaanlage schaffen Spielraum für die Installation des neuen Rechnersystems für numerisch intensive Aufgaben. Gegenwärtig belegen die numerisch intensiven Batchjobs an einem normalen Werktag etwa 4 Prozessoren, während die anderen Aufgabenbereiche zusammen nicht mehr als 2 Prozessoren benötigen. Wenn nun durch die Neuanschaffung eines speziell numerisch intensiven Programmen gewidmeten Systems dieser Aufgabenbereich von der Großrechenanlage abwandert, liegt es nahe, diese durch ein kleineres Modell zu ersetzen. Austausch der Großrechenanlage Voraussichtlich am 6. Jänner 1995 wird die jetzige IBM- Großrechenanlage durch einen Rechner der Type Comparex 99/711 ersetzt. Die neue Anlage ist voll IBMkompatibel. Das bedeutet, daß alle Programme und auch das Betriebssystem VM/XA unverändert weiterverwendet werden können getauscht wird nur der Zentralrechner. Alle anderen Peripheriegeräte, wie Platten, Bänder, Drucker und Kommunikationsrechner, bleiben bestehen. Bei dem neuen Rechner handelt es sich um eine Einprozessor-Anlage, die jedoch etwa die dreifache Leistung eines Prozessors der IBM-Großrechenanlage hat. Somit steht etwa die halbe Gesamtleistung der jetzigen Anlage Neubeschaffung eines Rechners für numerisch intensive Anwendungen In der letzten Nummer des Comment wurde berichtet, daß das EDV-Zentrum plant, ein neues Rechnersystem für numerisch intensive Anwendungen zu beschaffen. Von geringfügigen Verzögerungen abgesehen, laufen die Vorbereitungen nach Plan: Vom EDV-Zentrum wurde ein umfangreiches Leistungsverzeichnis erstellt, das detaillierte technische Angaben über die geforderten Eigenschaften des Rechnersystems enthält; die Wirtschaftsabteilung der Universität Wien erledigte die rechtlichen und administrativen Details einer EWR-weiten Ausschreibung; das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung bewilligte die nötigen Geldmittel (vorbehaltlich der budgetären Bedeckung im Budget 1995). Am 4. November 1994 wurde die Ausschreibung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften in Luxemburg veröffentlicht. Mit diesem Datum beginnt die offizielle Frist von 52 Tagen, in der Firmen Angebote legen können. Am 15. November 1994 erschien AKTUELLES 94/3 3 eine entsprechende Annonce im Amtsblatt zur Wiener Zeitung. Angebote können bis zum 27. Dezember 1994 abgegeben werden, am 28. Dezember um 9 Uhr findet die Anbotseröffnung statt. Damit beginnt eine dreimonatige Frist, in der das beste Angebot ausgewählt und schließlich der Zuschlag erteilt wird. Zur Ermittlung des Bestbieters werden vom EDV-Zentrum im Jänner und im Februar 1995 Leistungstests (Benchmarks) an den angebotenen Rechnern durchgeführt. Es ist zu hoffen, daß die Bewertung der Angebote schon lange vor Ablauf der Dreimonatsfrist abgeschlossen sein wird; angestrebt wird ein Zeitpunkt noch im Februar Nach der Auftragserteilung muß man noch mit einer Frist von etwa zwei Monaten für Lieferung, Aufstellung, Installation und Testen des Systems rechnen, sodaß der Rechner voraussichtlich im zweiten Quartal 1995 in Betrieb genommen werden kann. DIE EDV- BEAUFTRAGTEN DER FAKULTÄTEN Viele Planungsangelegenheiten und Entscheidungen der Universität werden in erster Linie auf Fakultätsebene koordiniert. So werden zum Beispiel vom Wissenschaftsministerium die jährlichen außerordentlichen Budgetmittel nicht der Universität als Ganzes, sondern unmittelbar den einzelnen Fakultäten zugewiesen. Aber auch viele andere Fragen, wie etwa die Administration und Koordination der Lehre, die Schwerpunktsetzung in der Forschung oder die Geräteausstattung der Institute werden im allgemeinen im eigenen Wirkungsbereich der Fakultäten entschieden. Auch die EDV-Angelegenheiten haben für die Fakultäten zunehmend strategische Bedeutung erlangt, die eine über die Koordinationsmöglichkeiten des EDV-Zentrums hinausgehende Aufmerksamkeit erfordern. Einzelne Fakultäten haben eigene EDV-Kommissionen eingerichtet. An jeder Fakultät gibt es aber einen ehrenamtlichen EDV-Beauftragten, der die fakultätsspezifischen EDV-Angelegenheiten mit dem EDV-Zentrum koordiniert und als primärer Ansprechpartner seiner Fakultät in EDV-Angelegenheiten fungiert (siehe Kasten). Katholisch-Theologische Fakultät: Mag. Gunter Prüller-Jagenteufel Institut für Moraltheologie Tel.: Evangelisch-Theologische Fakultät: Prof. Dr. Hans-Christoph Schmidt-Lauber Institut für Praktische Theologie Tel.: Rechtswissenschaftliche Fakultät: Dr. Erich Schweighofer Institut für Völkerrecht und Internationale Beziehungen Tel.: Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät: Jan-Mario Stankovsky Institut für Angewandte Informatik und Informationssysteme Tel.: Medizinische Fakultät: Doz. Dr. Helmut Grabner Institut für Medizinische Computerwissenschaften Tel.: Grund- und Integrativwissenschaftliche Fakultät: Dr. Manfred Bobrowsky Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft Tel.: Geisteswissenschaftliche Fakultät: Prof. Dr. Johannes Divjak Institut für Klassische Philologie Tel.: Formal- und Naturwissenschaftliche Fakultät: Prof. Dr. Manfred Drosg Institut für Experimentalphysik Tel.: AKTUELLES 4 94/3 COMPUTERUNTERSTÜTZTE PRÜFUNGSVERWALTUNG AN DER UNIVERSITÄT WIEN Im Comment 94/1 wurde das neue Prüfungsverwaltungssystem, das an der Uni Wien zum Einsatz kommen soll, bereits kurz vorgestellt. Heute soll etwas detaillierter beschrieben werden, wie sich das Prüfungsverwaltungssystem in die Gesamtorganisation eingliedert. Die Erfassung der ca Prüfungen pro Semester für die EDV-gestützte Prüfungsverwaltung erfordert einige organisatorische Maßnahmen. Eine zentrale Erfassung kam wegen des Arbeitsaufwandes nicht in Frage, eine voll dezentralisierte Lösung schien in der zur Verfügung stehenden Zeit ebenfalls nicht realisierbar vor allem auch deshalb, weil viele Institute noch nicht vernetzt sind. Der letzte Punkt ist insofern von einiger Wichtigkeit, da stets besonderer Wert darauf gelegt wurde, bei der Erfassung der Daten nur solche zu akzeptieren, die sowohl auf Richtigkeit (Matrikelnummern, Namen) als auch auf Plausibilität (Datum, Notenbereich, Reprobationsfristen) geprüft sind. Diese Kontrollen, die schon bei der Dateneingabe erfolgen, setzen jedoch voraus, daß der gesamte Datenbestand sowohl die Studenten und ihre bisherigen Prüfungen als auch die Prüfer und Mitwirkenden unmittelbar bei der Datenerfassung zur Verfügung steht. Da diese Daten jedoch einer ständigen Änderung unterliegen, schien es organisatorisch nicht möglich, sie in der erforderlichen Aktualität den Instituten in Form von Disketten zu übermitteln. So wurde als Kompromiß beschlossen, in der Phase I an den Dekanaten Servicestellen einzurichten, wo auf Basis von PCs und einer Client/ Server-Lösung die Datenerfassung erfolgen kann. In regelmäßigen Abständen werden die Daten zur Weiterverarbeitung zum zentralen Host geschickt; von dort werden auch jeweils die aktuellen Stammdaten geladen. Die Datenerfassung gelingt umso leichter, je weniger Verwaltungsschritte zwischen der Datenerhebung und der Eingabe in das Prüfungsverwaltungssystem liegen. Der Gesamtablauf beginnt mit den Prüfern daher geben im Idealfall die Prüfer die Daten selbst ein. Um auch diesem Wunsch Rechnung zu tragen, stellt die ADV- Abteilung das dafür erforderliche Programmsystem PVOFFLine (das auf einer einzigen Diskette Platz findet) zur Verfügung. Damit jedoch die oben erwähnten Plausibilitätsprüfungen stattfinden können, müssen die erforderlichen Stammdaten mitgegeben werden. Das bedingt, daß in der Servicestelle bekanntgegeben wird, welche Prüfer lokal mit der PVOFFLine-Version des Prüfungsverwaltungssystems arbeiten wollen, um welche Prüfungen es sich handelt und welcher Studentenkreis zu erwarten ist. Dadurch werden aus den rund immatrikulierten Studenten, Lehrveranstaltungen und akademischen Mitarbeitern der ca. 200 Institute nur noch jene Stammdaten auf Diskette bereitgestellt, die für das entsprechende Institut und diese Prüfung aller Wahrscheinlichkeit nach in Frage kommen. Die PVOFFLine-Lösung steht natürlich auch für die Institutssekretariate zur Verfügung. Die Sekretärin kann an ihrem gewohnten Arbeitsplatz die Daten erfassen, im Fall von Unklarheiten unbürokratisch Rücksprache mit den Prüfern pflegen und dann im Laufe des Semesters die Disketten mit den Prüfungsdaten an die Servicestelle weiterleiten. Dort sollte die Diskette problemlos eingelesen werden können, da die entscheidenden Plausibilitätsprüfungen ja bereits durch das PVOFFLine-Programm erfolgten. Sowohl mit dem PVOFFLine-Programm als auch mit der Online-Variante können Anmeldelisten und Prüfungsprotokolle ausgedruckt werden. Die Anmeldelisten sind vom Layout genauso gestaltet wie die neuen Prüfungsprotokolle und können daher als Grundlage zur manuellen Erfassung der Prüfungsnoten dienen. Sobald die Online-Variante des Programms dezentralisiert in den Instituten zur Verfügung stehen wird, kann damit auch die Prüfungsanmeldung effizient erfolgen: Schon bei der Anmeldung zu einer Prüfung werden die Plausibilitätsprüfungen durchgeführt werden können. Zusätzlich wird das System auf eine unzulässige Anzahl an Prüfungswiederholungen, Nichteinhalten der Reprobationsfrist, Doppelmeldungen usw. hinweisen. Werden die Prüfungsergebnisse sofort in das Prüfungsverwaltungssystem eingegeben, kann man sich den Zwischenschritt mit den händisch ausgefüllten Prüfungsprotokollen ersparen und druckt das fertige Prüfungsprotokoll gleich aus. Dieses muß dann nur noch unterschrieben und gemeinsam mit der Datendiskette des PVOFFLine-Programms an die Servicestelle weitergeleitet werden. Zur Verwendung des PVOFFLine-Programms genügt ein DOS-Rechner 386SX mit 2 MB Hauptspeicher, einer Festplatte und einem 3,5 -Disketten-Laufwerk. Wir danken der ADV-Abteilung der Universitätsdirektion für diesen Beitrag. AKTUELLES 94/3 5 NOTIZEN PC-Raum-Handbuch Wie bereits angekündigt, wurde vom EDV-Zentrum eine Beschreibung des PC-Raumes im NIG erstellt: Das Handbuch Verwendung des PC-Raumes am EDV-Zentrum der Universität Wien ist nun um ös 35, in der Servicestelle erhältlich. Kursraum-Übersiedlung Der Kursraum des EDV-Zentrums ist derzeit in einer Baracke im 8. Hof des Alten AKH untergebracht. Da diese Baracke jedoch demnächst abgerissen werden soll, muß der Kursraum verlegt werden. Als Ausweichquartier wurde uns ein kleinerer Raum in einer Baracke im 3. Hof des Alten AKH zur Verfügung gestellt. Die Übersiedlung wird in den Semesterferien stattfinden; die Kurse im Wintersemester sind daher von dieser Änderung nicht betroffen. Diabelichtung Im Comment 94/2 wurde das neue Diabelichtungs-Service des EDV- Zentrums vorgestellt. Die ersten Erfahrungen im Benutzerbetrieb haben leider einige inzwischen behobene Unzulänglichkeiten ans Licht gebracht, sodaß das Informationsblatt Diabelichtungs-Service am EDV-Zentrum der Universität Wien modifiziert werden mußte. Die Version 2 dieses Informationsblattes ist mittlerweile in der Servicestelle des EDV-Zentrums bzw. als Post- Script-Datei am FTP-Server der Uni Wien (Hostname: FTP.UNIVIE.AC.AT, Verzeichnis: /univie/edvz/docs, Dateiname: dia.ps) erhältlich. Personalnachrichten Walter Fischer, der als Karenzvertretung für Karl Wözl mehrere Monate lang das Operatoren-Team des EDV- Zentrums verstärkte, hat uns leider im Herbst 1994 vorzeitig verlassen. Karl Wözl wird demnächst aus seiner Karenzierung zurückkehren. Informationsveranstaltungen Das EDV-Zentrum veranstaltet regelmäßig Vorträge zu aktuellen Themen der EDV, die für alle Interessenten frei zugänglich sind. Ein genaues Programm finden Sie auf Seite 47 in diesem Comment. Öffnungszeiten während der Weihnachtsferien Benutzerräume im NIG & Operating: Mo Fr samstags, sonntags & feiertags geschlossen Servicestelle: Was ist ein URL? URL steht für Uniform Resource Locator und bezeichnet die Methode, mit der im WorldWideWeb Adressen angegeben werden. Uniform deshalb, weil alle möglichen Informationsquellen auf dieselbe Weise (z.b. gopher://univie.ac.at) adressiert werden: FTP- Server, Telnet-Sessions und Gopher- oder WWW- Dokumente. Der erste Teil des URL gibt die Art der Verbindung an (im obigen Beispiel Zugriff über Gopher), der zweite Teil (nach ://) bezeichnet den Namen des Servers resp. Dokuments, auf das der URL zeigt geschlossen Journaldienst: Di, Mi, Sekretariat: geschlossen Neue Telefonnummern Das Störungstelefon des EDV-Zentrums ist seit 1. Dezember 1994 unter der Nummer erreichbar (bisher: ). Die Telefonnummer der Rechenanlage Physik wurde ebenfalls umgestellt: Statt müssen Sie nun wählen. AKTUELLES 6 94/3 DIE RECHENANLAGE PHYSIK Während die im Comment 94/2 vorgestellte Rechenanlage Biochemie eine relativ junge Außenstelle des EDV- Zentrums ist, hat die Rechenanlage Physik eine lange Geschichte: Seit mehr als 20 Jahren steht diese Einrichtung den 15 Instituten aus den Bereichen Mathematik, Physik und Chemie im Gebäudekomplex Währinger Straße/Boltzmanngasse/Strudlhofgasse zur Verfügung. Auch einige Exposituren dieser bzw. verwandter Institute in benachbarten Gebäuden werden von der Außenstelle betreut. Die wichtigsten Aufgabenbereiche der Rechenanlage Physik sind: das Betreiben von allgemein verfügbaren Rechnersystemen sowie die Beratung der lokalen Benutzer, die Bereitstellung von Arbeitsplätzen und speziellen Geräten in einem Benutzerraum, die Betreuung des lokalen Gebäudenetzwerks und universitätsweite Unterstützung für Betreiber von DEC-Rechnern. Rechnersysteme: Von den Anfängen... Am 23. Dezember 1970 wurde aufgrund eines gemeinsamen Ansuchens der damaligen Ständigen Kommission Physik, der zehn physikalische Lehrkanzeln angehörten ein Digitalrechner PDP15/30 der Firma Digital Equipment Corporation (DEC) angeschafft. Dieser Ankauf wurde von der Österreichischen Nationalbank finanziert. Der Rechner besaß stolze 24 kwort (à 18 Bit) Kernspeicher, die in der damals üblichen Ringkerntechnik gefertigt waren. Dazu kamen noch 3 Magnetbandstationen mit 324 kb Kapazität, Lochstreifenleser und -stanzer, ein Speicherdisplay und eine Teletype (= Fernschreiber) als Konsole. Dieser Rechner wurde zur Prozeßsteuerung und Online-Datenerfassung bei verschiedenen physikalischen Experimenten, aber auch zur Datenauswertung und für allgemeine Berechnungen verwendet. In den folgenden Jahren wurden zusätzlich zwei PDP11- Rechner angeschafft, die unter anderem als Terminalkonzentrator zum damaligen Großrechner an der TU Wien dienten. Ab 1980 wurden dann die Prozeßsteuerungsaufgaben auf Vorschaltrechner ausgelagert. Im Dezember 1982 wurde mit der Anschaffung eines DEC- Minicomputers VAX11/750 mit 3 MB Hauptspeicher und entsprechender Peripherie eine große Verbesserung der Verarbeitungsmöglichkeiten erreicht. Dieser Rechner war für die nächsten 10 Jahre Kern des gesamten lokalen Netzes, das sich in dieser Zeit über den
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