jahresbericht 2013 Rechenschaftsbericht der Hochschule Biberach Hochschule für angewandte Wissenschaften

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jahresbericht 2013 Rechenschaftsbericht der Hochschule Biberach Hochschule für angewandte Wissenschaften Inhalt Vorwort 04 Das Rektorat Bericht des Rektors 08 Bericht des Prorektors für Lehre und Internationale
jahresbericht 2013 Rechenschaftsbericht der Hochschule Biberach Hochschule für angewandte Wissenschaften Inhalt Vorwort 04 Das Rektorat Bericht des Rektors 08 Bericht des Prorektors für Lehre und Internationale Angelegenheiten 10 Bericht der Prorektorin für Forschung und Weiterbildung 11 Bericht des Kanzlers 12 Bericht des Qualitätsmanagements 14 Bericht des Akademischen Auslandsamts 15 Bericht der Gleichstellungsbeauftragten 16 Bericht des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 17 Die Verwaltung Haushaltsabteilung 20 Technische Abteilung 21 Personalabteilung 22 Studentische Abteilung 23 Zentrale Einrichtung Bibliothek & Informationszentrum 24 Zentrale Einrichtung Rechenzentrum 26 Zentrale Einrichtung Baustoffprüfstelle 27 Die Lehre Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik 30 Studiengänge Architektur 31 Studiengänge Gebäudeklimatik 32 Studiengang Energiesysteme 34 Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement 36 Studiengänge Bauingenieurwesen 38 Studiengänge Projektmanagement 40 Studiengang Engineering Management 42 Fakultät Betriebswirtschaft 44 Studiengänge Betriebswirtschaft (Bau & Immobilien) 46 Studiengang Energiewirtschaft 48 Fakultät Biotechnologie 50 Studiengänge Pharmazeutische Biotechnologie 52 Studiengang Industrielle Biotechnologie 54 Die Forschung Institutszentrum für Angewandte Forschung 58 Institut für Architektur und Städtebau 59 Institut für Gebäude- und Energiesysteme 60 Institut für Geo und Umwelt 61 Institut für Holzbau 62 Institut für Immobilienökonomie, Infrastrukturplanung und Projektmanagement 63 Institut für Konstruktiven Ingenieurbau 64 Institut für Angewandte Biotechnologie 65 Die Weiterbildung Akademie der Hochschule Biberach 68 Studium generale 69 Die Studentische Organisation Studierendenvertretung 72 Anhang Verwaltungsstruktur der Hochschule 76 Mitglieder im Hochschulrat 78 Mitglieder im Senat 79 Mitglieder im Personalrat 80 Professoren 81 Honorarprofessoren 82 Doktoranden 83 Preisgeber und Preisträger 84 Rankingergebnisse 86 Drittmittel-Projekte 87 Publikationen 92 Standorte der Hochschule 102 vorwort Die Hochschule in Zahlen Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Hochschule Biberach, im Jahr 2013 wurden an der Hochschule Biberach wichtige Weichen für die Zukunft der Hochschule gestellt. Die Neuausrichtung der Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme wurde beschlossen, der Neubau der Industriellen Biotechnologie eingeweiht und die (Re-)Akkreditierung der Studiengänge auf den Weg gebracht. Dies sind nur wenige Punkte, welche die Hochschule beschäftigten, die Aufzählung könnte noch lange fortgeführt werden. Landesweit wurde über die Fortführung des Solidarpaktes III diskutiert, welcher ein wichtiger Baustein der Hochschulfinanzierung ab dem Jahr 2015 sein wird. Auch die Erhöhung der W-Besoldung rückwirkend zum Januar 2013 unter noch nicht gänzlich bekannten Rahmenbedingungen wurde von allen baden-württembergischen Hochschulen intensiv erörtert. Die Hochschule Biberach sieht sich auf dem richtigen Weg. Die Qualität der Lehre und die hervorragenden Studienbedingungen wurden erneut im Hochschulranking des CHE bestätigt. Im Studiengang Architektur teilt sich die HBC den Spitzenplatz lediglich mit der FH Münster. Viel Energie und Motivation wird für die zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen, der eine Hochschule gegenüber steht, benötigt. Für Ihre tatkräftige Mitarbeit und Unterstützung möchte ich mich bei Ihnen sehr herzlich bedanken. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit freut sich Ihr Prof. Dr.-Ing. Thomas Vogel Rektor 2400 Studierende 290 Studienanfänger im Sommersemester 480 Studienanfänger im Wintersemester 75 Professoren, 200 Lehrbeauftragte 19 Honorarprofessoren 150 Mitarbeiter 9 Bachelorstudiengänge, 7 Masterstudiengänge 7 Forschungsinstitute 55 Publikationen Partnerhochschulen in 22 Ländern 137 Outgoings Bibliothek mit Medien 04 Jahresbericht 2013 HBC Hochschule Biberach 05 Das Rektorat Rektorat Die Hochschulleitung steht der gesamten Hochschule vor. Dem Leitungsgremium gehören der Rektor, der Prorektor für Studium und internationale Angelegenheiten, der Prorektor für Forschung und Weiterbildung sowie der Kanzler der Hochschule Biberach an. Gemeinsam leiten sie die Säulen der Hochschule: Lehre, Forschung und Verwaltung. Verantwortung Strategie 06 Jahresbericht 2013 HBC Hochschule Biberach 07 Bericht des Rektors Bericht des Rektors Professor Dr.-Ing. Thomas Vogel Rektor Das Jahr 2013 wurde an der HBC begleitet von Diskussionen und Strategieentwicklungen zur Neuausrichtung der Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme. Trotz guter Studieninhalte und bester Karrierechancen wurden diese beiden Studiengänge, insbesondere zu den Sommersemestern, zu wenig nachgefragt. In zahlreichen Gesprächen, Gremiensitzungen und einer zweitägigen Klausurtagung wurden die Rahmenbedingungen geklärt und mögliche gangbare Wege eruiert. Durch eine Zusammenlegung und Neuausrichtung der beiden Studiengänge soll ein weiterhin attraktiver Studiengang bei Vollauslastung der Studienanfängerplätze erreicht werden. Zum Wintersemester 13/14 nahm der Masterstudiengang Engineering Management seinen Studienbetrieb mit sechs deutschen und sechs argentinischen Studierenden auf. Dieser internationale Studiengang mit Doppelabschluss der Hochschulen Biberach sowie der Universidad Nacional de Tucumán in Argentinien, wird im Rahmen des Ausbauprogramms Master 2016 mit einer Professorenstelle gefördert und ist beim Studiengang Projektmanagement angesiedelt. Dort konnten die Studienanfängerplätze im Master für die beiden Studiengänge Master Projektmanagement und Master Engineering Management auf insgesamt 24 erhöht werden. Aufgrund einer verzögerten Fertigstellung der neuen Dollinger Realschule und der damit verbundene spätere Umzug sowie nicht vorhersehbare Auflagen zum Brandschutz haben die Baumaßnahmen für den neuen Hochschulcampus sowohl hinausgezögert als auch verteuert. Der Beginn der Baumaßnahmen ist nun für Anfang 2014 geplant, eine Fertigstellung wird zum Sommersemester 2015 erwartet. Eine Interimsnutzung des Westflügels des Dollingergebäudes wurde nach anfänglich positiven Signalen nun doch ebenfalls aus Brandschutzgründen versagt. Die Baumaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen stellen die HBC vor große Herausforderungen. Im September fand ein Personalwechsel im Rektorat statt. Prof. Dr. Heiko Rahm kandidierte nach dreijähriger Amtszeit als Prorektor für Forschung und Weiterbildung nicht für die Wiederwahl. Als Nachfolgerin wurde Prof. Dr. Annette Schafmeister gewählt. Mit ihr ist zum ersten Mal eine Frau und die noch junge Disziplin der Biotechnologie im Rektorat vertreten. In fast allen Studiengängen der HBC stehen Akkreditierungen bzw. Reakkreditierungen an. Nach dem Beschluss für eine Weiterführung der Programmakkreditierung, liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Verträge mit den Akkreditierungsagenturen wurden geschlossen und die Selbstberichte zum großen Teil verfasst. Vor-Ort-Begehungen und die Akkreditierungsentscheidungen werden in 2014 stattfinden. Am 07. Juni konnte das neue Gebäude für die Industrielle Biotechnologie mit einem Festakt planmäßig eingeweiht werden. Die Kooperation von Landkreis, Stadt und privaten Mittelgebern und Investoren hat sich als erfolgreicher, wenn auch nicht immer einfacher Weg herausgestellt. Die Verfasste Studierendenschaft, welche durch eine Änderung im Landeshochschulgesetz verpflichtend war, wurde nach jahrzehntelanger Absenz wieder eingeführt. Die Studierenden erarbeiteten unter der Mitwirkung des Kanzlers eine Organisationssatzung, über welche in einer Urabstimmung entschieden wurde. Auf dieser Grundlage fanden im Mai die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) statt. Seit dem Wintersemester 13/14 ist das StuPa im Amt und hat seine Tätigkeit aufgenommen. Einige organisatorische Dinge wie z.b. die Aufstellung eines Finanzplans und einer Gebührenordnung waren zu erledigen. In 2013 fand ein neues Hochschulranking durch das CHE statt. Befragt wurden Studierende der Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Projektmanagement, Gebäudeklimatik und Energiesysteme sowie Pharmazeutische Biotechnologie. Die Ergebnisse, welche auch für Studieninteressierte bei der Wahl der Hochschule von großer Bedeutung sind, sind erneut erfreulich. Der Studiengang Architektur belegt unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften den Spitzenplatz. Der Senat der HBC hat beschlossen, die Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) Zertifizierung durchzuführen. Im Rahmen dieser Zertifizierung wird ein Umweltmanagementsystem erarbeitet und Leitlinien zum Umgang mit Ressourcen aufgestellt. Unter der Federführung von Prof. Dr. Gotthold Balensiefen, Senatsbeauftragter für Nachhaltigkeit, setzt die HBC in Zusammenarbeit mit den Hochschulen Heilbronn und HfT Stuttgart die durch EMAS geforderten Maßnahmen um. Aufgrund von Brandschutzauflagen im B-Gebäude war eine Nutzung der Rotunde für größere Festivitäten für einige Zeit nicht möglich. Es gab ebenfalls Einschränkungen durch den Bau zusätzlicher Fluchtwege im B- und G-Gebäude. Den Auflagen wurde nachgekommen und die Baumaßnahmen wurden abgeschlossen. Durch die Baumaßnahmen an der alten Dollinger Realschule wird es jedoch weiterhin zu Einschränkungen und Raumengpässen kommen. Die anstehende Überarbeitung des Landeshochschulgesetzes und der vorab verteilte Entwurf wurden sowohl innerhalb der HBC als auch auf hochschulübergreifenden Veranstaltungen intensiv diskutiert. Inzwischen sind einige Einwände zugunsten unserer Hochschulart berücksichtigt worden. Das Inkrafttreten wird zum 01. April 2014 erwartet. Der 2012 begonnene Leitbildprozess wurde 2013 weitergeführt. Studierende, Mitarbeiter und Professoren hatten die Möglichkeit, den Entwurf der Leitlinien über ein Forum zu diskutieren und eigene Ideen einzubringen. Das Forum wurde bedauerlicherweise nicht so gut angenommen wie erhofft. Der Prozess wird in 2014 fortgesetzt. Auf der inzwischen traditionellen Professorenvollversammlung konnte die HBC sich über die Schenkung einer bemerkenswerten Sammlung von historischen Stichen und Büchern über Bauingenieurwesen des emeritierten Professors Erwin Schneider freuen. Der Schenkungsvertrag wurde unterzeichnet, die Sammlung ist im D-Gebäude zu besichtigen. Außerdem wurde Professor Kai Haag im Rahmen der Professorenvollversammlung feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Die Finanzierung des Studiengangs Pharmazeutische Biotechnologie über das Jahr 2015 hinaus war ein weiteres Thema, welches das Rektorat beschäftigte. Gespräche mit dem MWK mussten geführt und Möglichkeiten zur Finanzierung dieses erfolgreichen Studienganges gefunden werden. Ein Lösungskorridor hat sich am Jahresende abgezeichnet. Noch kurz vor Jahresende erklärte der amtierende Kanzler, dass seine Amtszeit im Januar 2015 ende und er danach in den Ruhestand eintrete. Somit schloss das Jahr 2013 mit der weit in das Jahr 2014 hineinreichenden Aufgabe des Verfahrens zur Neubesetzung dieses wichtigen Amtes. 08 Jahresbericht 2013 HBC Hochschule Biberach 09 Bericht des Prorektors für Lehre und Internationale Angelegenheiten Professor Dr.-Ing. Norbert Büchter Prorektor für Lehre und Internationale Angelegenheiten Mit 2300 Studierenden ist die Hochschule Biberach im Jahr 2013 so groß wie nie zuvor, aber immer noch die drittkleinste staatliche Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Um für den kommenden demographischen Wandel gewappnet zu sein, ist es wichtig, attraktive und qualitativ hochwertige Studiengänge anzubieten, überregional Studieninteressierte zu gewinnen und neue Bewerberkreise zu erschließen. Auch wenn das CHE-Ranking nicht unumstritten ist ein Indiz für hohe Qualität und ausgezeichneten Ruf ist das schon fast traditionell gute Abschneiden sicherlich und wird von Studieninteressierten durchaus wahrgenommen. In 2013 hervorragend gerankt wurden die Fakultäten Architektur und Gebäudeklimatik, Bauingenieurwesen und Projektmanagement sowie Biotechnologie. Das Förderkursangebot für die Studieneingangsphase, finanziert aus den Mitteln des Qualitätspakt Lehre des BMBF hat sich in 2013 etabliert, wird immer stärker genutzt und trägt zur Attraktivität des Studiums an der HBC bei. Das für eine kleine Hochschule durchaus vielfältige, interdisziplinäre Studienangebot rund um die Themen Kommunikation und Kreativität des Studiums generale ist in 2013 erweitert worden um den Aspekt Persönlichkeitsbildung. Das Angebot in Kooperation mit dem Gemeindepsychiatrischen Zentrum Biberach zielt auf den Erwerb sozialer Kompetenzen und unterstützt die Arbeit des Zentrums. Die Deutschland-Stipendien nutzen nicht nur den guten Studierenden, sondern dienen auch der Vernetzung zwischen Hochschule und regionaler Industrie. 25 Stipendien wurden in 2013 vergeben. In 2014 dürfen maximal 36 Stipendien vergeben werden. Diese Zielzahl wird voraussichtlich erreicht werden können. Beachtliche Fortschritte waren in 2013 im Bereich der Internationalisierung der Hochschule zu verzeichnen. Attraktive Partnerhochschulen in den Niederlanden und den USA konnten gefunden werden. Die Zahl der Outgoings erreichte den bisherigen Höchststand. Die größten Erfolge in Zusammenhang mit der Internationalisierung der Hochschule verdanken wir Herrn Prof. H. Veigele vom Studiengang Projektmanagement. Ihm ist es gelungen, ein vom DAAD gefördertes Austauschprogramm für den Bachelorbereich mit der Universität Tucuman auf den Weg zu bringen. Außerdem gelang es ihm, den ersten binationalen Masterstudiengang Engineering Management gemeinsam mit der Universität Tucuman zu gründen und erfolgreich zu starten. Das Jahr 2014 wird geprägt sein durch die (Re-)Akkreditierung der Studiengänge, den Aufbau eines weiteren kooperativen Studiengangs (Gebäudeklimatik-Anlagenmechaniker) und die Konzepterstellung für das Zukunftsthema Weiterbildung. Professorin Dr.-Ing. Annette Schafmeister Prorektorin für Forschung und Weiterbildung Forschung an Hochschulen, insbesondere an Hochschulen für angewandte Wissenschaften, hat viele Gesichter: Im Zusammenhang mit der akademischen Ausbildung von Studierenden sollen die Forschungsaktivitäten der Professoren unmittelbar Impulse für ihre Lehre geben, die Kerndisziplinen in den Studiengängen bereichern und den Stand der Wissenschaften vermitteln. Die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit der Studierenden an aktuellen Forschungsthemen ist durch die Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten verankert. Gemeinsam mit Unternehmen wird in den Instituten an Themen gearbeitet, die für die gesellschaftliche Entwicklung von Bedeutung sind, inhaltlich immer mit dem Finger am Puls der Zeit. An unserer Hochschule sind dies Themen z. B. zur nachhaltigen Energie- und Versorgungstechniken bzw. -management und biotechnologischen Produkten in der Pharmazie sowie auf dem industriellen Markt der Rohstoffherstellung. Die Organisation von Seminaren, Konferenzen und Tagungen zu den forschungsbezogenen Themen bietet Plattformen für den schnellen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Industrie und ist ein wichtiger Baustein in der beruflichen Weiterbildung, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Um den Forschungsaktiven an unserer Hochschule auch in Zukunft zu ermöglichen, sich auf die akademischen Fragestellungen und die Betreuung von Bachelor- Master- und Promotionsarbeiten konzentrieren zu können und in den obengenannten Feldern in vollem Umfang wirken zu können, muss ihnen der Rücken freigehalten werden. Aus dieser Forderung heraus ergeben sich für die Hochschule im Bereich Forschung und Weiterbildung die nächsten und längerfristigen Ziele und Aufgaben: Schaffung von belastbaren Strukturen im Forschungsumfeld und im Weiterbildungsmanagement ein gut funktionierendes und auch nach außen sichtbares Netzwerk in beiden Bereichen Unterstützung im Beschaffungsmanagement von Raum und Mitteln für geplante Forschungsvorhaben Serviceangebote verstärken (z. B. Informationsveranstaltungen zum Umgang mit Erfindungsmeldungen o. ä.) Ferner soll die Begleitung der HAW-Professoren zur Forschung mit eigenen Doktoranden seitens der Hochschule unterstützt werden. Zum Beispiel indem schon frühzeitig über weitere Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen und strategische Maßnahmen zum Nachweis der Qualität der wissenschaftlichen Tätigkeiten erarbeitet werden. Bericht der Prorektorin für Forschung und weiterbildung 10 Jahresbericht 2013 HBC Hochschule Biberach 11 Bericht des Kanzlers Bericht des Kanzlers Wolfram Burster Kanzler Die Hochschule ist in steigendem Maß in der Finanz- und Ressourcenausstattung von Landesprogrammen und Drittmitteln abhängig. Im Zuge der Solidarpaktverhandlungen wurde ermittelt, dass nur noch 67% der Mittel der HAW`s aus den Hochschulkapiteln und damit 33% aus den Programmen Hochschule 2012, Hochschulpakt 2020, den Qualitätssicherungsmitteln und weiteren Programmzuweisungen stammen. Das Kapitel einer Hochschule im Landeshaushalt kann auch als sogenannte Grundfinanzierung bezeichnet werden. Zwei Beispiele, bezogen auf die Hochschule Biberach, können dies im Vergleich verdeutlichen (s. untenstehende Tabellen). HH Jahr Hochschulkap ,95 Mio. Euro 7,60 Mio. Euro Gesamtvolumen Steigerung 9,5% Drittmittel aus 0,79 Mio. Euro 6,99 Mio. Euro Sonderprogrammen Steigerung 785% Ausgaben Personal auf 6,37 Mio. Euro 9,03 Mio. Euro allen Stellen Steigerung 41,74% Mittelbeschäftigte 1,16 Mio. Euro 2,56 Mio. Euro Steigerung 119,61% Mit den Stellenhülsen aus dem Programm Hochschule 2012 sowie den unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten aus den Qualitätssicherungsmitteln konnten in den Jahren 2012 und 2013 große Verbesserungen für bisher befristet beschäftigte Mitarbeiter erreicht werden, ohne dass damit die Flexibilität einer Grundfinanzierung im Kapitel der Hochschule erreicht werden konnte. Den politischen Aussagen zur Folge, soll im Zuge des Solidarpaktes III die Grundfinanzierung der Hochschulen verbessert werden. Diese Kernaussage widerspricht allerdings dem bisherigen Verhandlungsstand über die Weiterfinanzierung des Studienganges PBT ab Die Hochschule muss ab diesem Jahr einen erheblich größeren Eigenanteil finanzieren, der derzeit nur befristet aus den Mitteln des Hochschulpaktes 2020 aufgebracht werden kann. Die Leistungen des Landes sollen nach dem aktuellen Verhandlungsstand nicht in das Hochschulkapitel überführt werden, sondern ebenfalls aus dem derzeit befristeten Ausbauprogramm Hochschule 2012 realisiert werden. Wie unter diesen Rahmenbedingen die Grundfinanzierung der Hochschule verbessert werden soll, ist noch nicht geklärt. Angesichts dieser unsicheren und unklaren Zukunftsperspektiven, treten die weiter im Jahr 2013 bewältigten Aufgaben etwas in der Priorität zurück: Konzeption Finanzierung PBT ab 2016 mit mehreren Gesprächen beim MWK Neubesetzung eines externen Mitglieds im Hochschulrat Weitere umfangreiche Arbeiten zur Einführung der Verfassten Studierendenschaft Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe der Kanzlerkonferenz zur Ausarbeitung der Argumentation und Vorstellungen der HAW`s bei der Neuregelung der W Besoldung im Landesbereich. Erledigung der Prüfungsmitteilungen der Denkschrift des Rechnungshofes über die Weiterbildung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Mitwirkung an den umfangreichen Strategiediskussionen zur Weiterentwicklung der Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme mit Fragen der Ressourcenverteilung und Auslastung der Studienplätze Ausblick Die Ergebnisse der Verhandlungen und Inhalte des neuen Solidarpaktes III mit Laufzeit ab 2015 werden die entscheidenden Weichenstellungen für die Entwicklung der Hochschule in den nächsten Jahren sein. Vor allem die Lösung der Frage der unbefristeten Weiterfinanzierung der Studienplätze aus Hochschule 2012 und damit auch die Klärung der Frage, unter welchen Konditionen, wird von großer Bedeutung sein. Umsetzung der Regelungen des neuen Landeshochschulgesetzes ab Mitte des Jahres Überarbeitung der Regelungen der Hochschule über die Gewährung von Leistungsbezügen, nach Verabschiedung der
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