Z e h n J a h r e A r T o l l K u n s t l a b o r B e d b u r g - H a u

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Z e h n J a h r e A r T o l l K u n s t l a b o r B e d b u r g - H a u Z e h n J a h r e A r T o l l K u n s t l a b o r B e d b u r g - H a u 4. S e p t S e p t Vo r w o r t Jan Hoet für das 10jährige Jubiläum von ArToll/Bedburg-Hau ArToll startete 1994 in einer psychiatrischen Klinik; seit zehn Jahren steht dieser tolle Name für Bewegung und Energie, für freien, selbstbestimmten Austausch und experimentellen Umgang mit gegenwärtiger Kunst. Kunst heute ist Prozeß, ist Dynamik, ist ständige Formung und Formulierung von Ideen, Gesten und neuen Kontexten, auch der Kunst sich immer wieder selbst zu überraschen. Kunst kennt Extreme und immer hatte Kunst in den letzten Jahrzehnten auch schon mit Grenzsprengungen zu tun. Ich wünsche den ArTollern, dass die Flamme ihrer Begeisterung weiter lodert und das Feuer ihrer Kreativität weiterhin nicht zu löschen ist. Jan Hoet im August 2004 G r u s s w o r t Psychiatrie, das bedeutet Auseinandersetzung mit dem Unbekannten, dem Fremden. Menschen neigen allzu oft dazu, dieses Thema zu verdrängen, bis an den Rand unserer Gesellschaft. Wäre es nicht erstrebenswert zu erfahren, welche Perspektiven aus der Auseinandersetzung mit psychisch kranken Menschen entstehen könnten? Ein zentrales Anliegen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ist es seit Jahren, seine heilpädagogischen Heime und die Fachbereiche für soziale Rehabilitation der Rheinischen Kliniken immer mehr dezentral zu organisieren. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, behinderte Menschen aus der Isolation zu holen und in die Gesellschaft zu integrieren. Im Zuge dieser Bemühungen wurden 1994 auf dem Gelände der Rheinischen Kliniken Bedburg-Hau Kapazitäten frei. Zu dieser Zeit befand sich ArToll, der Verein zur Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur, auf der Suche nach einem Ort experimenteller, kreativer Erfahrung. Was lag da näher als Haus 6, welches der LVR der Künstlergruppe gerne zur Verfügung stellte. Die Mütter und Väter dieses Projektes gingen mit unbefangener Neugier und Pioniergeist an die Arbeit. Es galt unter neuen, ungewohnten Bedingungen schöpferisch zu arbeiten. Im September jährt sich zum zehnten Mal die Gründung des Kunst-Labors ArToll. Eine Dekade lang kommen wechselnde Künstler verschiedenster Metiers ins ArToll-Labor, um vor Ort zu arbeiten und zu leben. Die Öffentlichkeit hatte somit begonnen, sich selbst in den klinischen Alltag einzubringen. ArToll ist heute eine wichtige Schnittstelle von Kunst und Psychiatrie. Das mag am Anfang nicht einfach gewesen sein. Der Kontakt mit Patienten lässt sich nicht vermeiden. Dies ist gut so! Diese Unvermeidbarkeit der täglichen Begegnung mit den Bewohnern der Kliniken ist dem kreativen Prozess anzumerken und hat ihn entscheidend beflügelt. Als Synergien daraus sind Kunstwerke entstanden, denen keine museale Dauer anhaftet. Genau wie das Leben selbst Entwicklung bedeutet und Psychiatrie die Bewältigung einer facettenreich gearteten Entwicklung anstrebt, waren die Künstlerinnen und Künstler in keinster Weise limitiert. Mit faszinierendem Ergebnis. Haben sie die Auseinandersetzungen mit dem Raum und den Menschen gesucht, um in ihrem Inneren Neuartiges zu entdecken? Zum ArToll-Geburtstag werden rund 70 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke präsentieren. Der renommierte belgische Ausstellungsmacher Jan Hoet wird die Eröffnung übernehmen. Genau wie die Künstler von ArToll stehen Sie nun davor, sich für das Kreative, das Erweiternde zu öffnen. Entdecken Sie dieses fließende Atelier und sich selbst. Ich lade Sie herzlich dazu ein. Udo Molsberger Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) G r u s s w o r t Vor zehn Jahren fanden fünf Künstler der Region im ungewöhnlichen Ambiente der Rheinischen Kliniken ein Domizil für den künstlerischen Austausch unterein ander und für die Gewiss werden die Besucherinnen und Besucher mit neuen, unge wohnten Eindrücken der Möglichkeiten künstlerischen Schaffens bereichert. Präsentation ihrer Kunst vor dem Publikum. Die Werkstatt- Si tuation, auf die ja auch im Namenszusatz Labor Bezug genommen wird, eröff net die Chance, sich durch den Genius loci im künstlerischen Schaffensprozess anregen zu lassen. So setzt ArToll einen weiteren, ganz eigenen kulturellen Akzent und hat seinen Platz gefunden neben dem Highlight unserer Gemeinde, dem Museum Schloss Moyland, und nicht zu vergessen dem vielfach ausgezeichneten Kinder- und Vor 100 Jahren wurde die damalige Provinzial-Heil-und- Jugendtheater miniart. Pflege-Anstalt Bedburg-Hau im Reformgeist errichtet. Dieser frische Wind ist noch heute sichtbar in der äußeren Gestaltung der aufgelockerten Bauweise im Geist der Gartenstadt - Bewegung. Zugleich kennzeichneten moderne Ansätze die Betreuung und Be handlung der Patienten. Der Ausstellung wünsche ich viele Besucher und den Künstlerinnen und Künst lern im ArToll-Labor einen steten Kristallisationspunkt ihrer Kreativität sowie wei terhin die künstlerische Eingebung, die erforderlich ist, um die Bedburg-Hauer Kunstwerkstatt auf ihrem heutigen Niveau zu halten! Neues soll auch im ArToll-Labor entstehen bzw. der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die jüngsten Ergebnisse werden aus Anlass des zu feiernden Jubiläums vorgestellt. Bedburg-Hau, im September 2004 Hans Geurts Bürgermeister r To l l Intensität der künstlerischen Begegnung international einen Namen gemacht hat, ist zuerst aus der engagierten persönli- ihrer heimischen Ateliers an einem wunderbaren und ungewöhnlichen Ort zur Ruhe oder zur Unruhe zu kommen. Damit vergangenen Dekade hat es in seinen Zimmern besinnliche, ergreifende, radikale, sensible, rohe, eher laute oder leise künst- chen Arbeit einer weniger erwachsen und mittlerweile in der hat ArToll nicht nur die Ansätze und Ausprägungen einzelner lerische Interventionen gegeben. Inspiriert von dem Ort mit Das von fünf hiesigen Künstlern gegründete ArToll in Bedburg- Kunstszene von Skopje bis Sevilla bekannt. Der gute Ruf und künstlerischer Positionen geprägt und beeinflusst, sondern seiner idyllischen parklandschaftlichen und architektonischen Hau war von Anfang an ein sprühend lebendiger Ort der die damit verbundene Neugier auf diesen merkwürdigen Ort auch Dialoge und Netzwerke angestiftet, die weit über die Umgebung, und seinen abseits der normalen Gesellschaft Kunst, an dem ein internationaler Austausch auf hohem an der niederländischen Grenze lässt den Strom der interes- erstmalige Begegnung vor Ort anhalten und weiter wirken. lebender Bewohner, entstehen in und speziell für Haus 6 künstlerischen Niveau stattfindet. Dass der feurige Funkenflug sierten Gäste nicht abreißen und führt immer wieder neu zu Darüber hinaus bietet ArToll eine einzigartige Gelegenheit für beeindruckende Bilder, Installationen, Videoprojektionen und sich nicht als Eintagsfliege präsentierte, sondern nun über so kraftvollen künstlerischen Energien. die in der Region Lebenden, Arbeiten einer internationalen Performances. viele Jahre kontinuierlich anhält, ist dem außerordentlichen Betrachtet man die Namen der Künstler, die in den vergan- Künstlerschaft im Entstehungsprozess zu begleiten, mit einzel- Zum 10. Geburtstag präsentieren über 70 Künstler eine grandi- persönlichen Engagement von Dini Thomsen, Günther Zins, genen zehn Jahren bei ArToll ausgestellt haben, erkennt nen Künstlern ins Gespräch zu kommen und einen Eindruck oses Programm, in dem weniger die konventionelle Form der Claus van Bebber, Hildegard Weber und Stephan Froleyks zu man schnell, dass hier nicht nur einzelne mittlerweile große von verschiedenen künstlerischen Produktionsweisen und Ausstellung im Mittelpunkt steht als zeitgebundene Aktionen, verdanken, die ArToll als Begegnungsstätte gegründet haben Karrieren ihren Anfang nahmen, sondern viele schon etablier- Haltungen zu gewinnen. Wie in einem Schneeballsystem wird die an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Medien und das facettenreiche, weit ausstrahlende Programm mit Mut te Künstler ihre Werke präsentierten. Besonders schön ist die bei ArToll die Energie nach außen getragen, so dass nach zehn aufgeführt werden. Es wird wie immer bei ArToll zu unvor- und Willenskraft konzipieren und nicht zuletzt die eingelade- fruchtbare und völlig selbstverständliche Zusammenarbeit mit Jahren tausende von Künstlern und Nicht-Künstlern um diesen hergesehenen Begegnungen kommen, zu Improvisationen nen Künstler, Kuratoren, aber auch die kleinen Budgets und die der niederländischen Kunstszene, die hier - wie im ausgehen- Ort wissen. Es ist wünschenswert, dass auch die Gemeinde und Experimenten - ganz wie es ein funktionierendes Labor damit verbundenen Sorgen mit großem Einsatz betreuen. den Mittelalter, als die Kölner, Kalkarer und Utrechter Bildhauer Bedburg-Hau die Bedeutung und Ausstrahlung von ArToll er- auszeichnet. Das Kommen und Gehen der unzähligen Gäste wird von in der Region kooperierten einen Ort entstehen lässt, für den kennt und die kommenden zehn Jahre nicht ohne Förderung ArToll: den fünf Künstlern und ihren hiesigen Kollegen mit einer der Begriff Niederrheinlande zutrifft. verstreichen lässt. von Herzen Glück und gute Wünsche ad multos annos! Gastfreundschaft begleitet, in der die Gabe zur Motivation ebenso gefragt ist, wie die Anteil nehmende Mithilfe bei Mittlerweile sind es Hunderte von Künstlerinnen und Haus 6 bildet das Zentrum der künstlerischen Aktivität bei Guido de Werd Museum Kurhaus Kleve organisatorischen Problemen oder intellektuelles und psycho- Künstlern, die seit 1994 zum Arbeiten, zum Ausstellen und ArToll. Es liegt mitten im Gelände der Rheinischen Kliniken logisches Einfühlungsvermögen bei künstlerischen Fragen. zum Austausch und zur Auseinandersetzung gekommen und in Bedburg-Hau und beherbergte ursprünglich eine Dass ArToll sich vor allem durch die Integrationskraft und für einige Tage, für einige Wochen geblieben sind, um fern Wohngemeinschaft psychisch gestörter Menschen. In der e r s u c h e i n e r e f i n i t i o n ArToll ist seit nunmehr 10 Jahren ein Ort der Begegnung, der Ideen und Postulate eines Joseph Beuys, der bekann- Die Situation in ArToll fördert diese Prozesse. Die Künstler, nur ein besonderer Ort des Austausches unter Künstler- des Erfahrungsaustausches, der Auseinandersetzung und termaßen aus der Region stammt und den erweiterten die zu den jeweiligen Projekten eingeladen werden, haben Kollegen, sondern eben auch mit dem Publikum. Entwicklung. Kunstbegriff prägte, die soziale Plastik und in jedem Menschen die Möglichkeit im Haus zu wohnen, gemeinsam zu arbeiten den potentiellen Künstler sah, der kreativer Gestalter seines und Neues zu entwickeln. Der Ort inspiriert, aber er berührt Wenn der Besucher die Bereitschaft mitbringt, sich auf das ArToll ist ein Kunst-Ort an ungewöhnlicher Stelle, an der jeweiligen Umfeldes sein kann und somit, gleich welcher auch. Die Folge sind Entwicklungen, die sich häufig als Neue, Ungewöhnliche einzulassen, seinen Geschmack zu ungewöhnliche Menschen in der Regel Künstler unge- Profession auch immer, soziale Kunstwerke schafft. Raumgestaltungen darstellen, Auseinandersetzung mit Raum verfeinern, seine Sinne zu erweitern, dann kann er unmittelbar wöhnliche Dinge tun. und Ort und dem Selbst. von der gesellschaftlichen Bedeutung der Kunst profitieren, Dies bekommt auf dem Gelände der Rheinischen Kliniken in die eben nicht nur das Schöne repräsentiert, sondern das Es ist kein Ort etablierter Kunst, mit keinem Museum und mit Bedburg-Hau, dort, wo sich ArToll als ehemalige psychiatrische Kunstwerke sind immer Ausdruck der persönlichen Geschichte Kreative, das Öffnende und Erweiternde, das Alternative, das keiner Galerie vergleichbar. Besucher sollten in ArToll nichts Krankenstation befindet, einen weiteren wesentlichen Aspekt, des Künstlers und mehr oder weniger Spiegel seiner sonst in unserer Gesellschaft kaum noch Platz hat. Insofern finden, was sie andernorts bereits gesehen haben. Dies ist der sich durchaus auch in den Inhalten von Beuys wiederfin- Gesamtpersönlichkeit. Im ArToll werden diese Bezüge aber möchte ArToll ein Ort der Analyse und Neuschöpfung sein, ein natürlich ein sehr hoher Anspruch, der aber als allgemeine det: Der kreative, gestalterische Prozess nicht nur als soziale deutlicher, weil sich ihnen keiner entziehen kann, nicht der Labor: ArToll-Labor. Zielvorgabe grundsätzliche Bedeutung hat und auch seine historischen Wurzeln in der Region. Etwa in der Fortführung Plastik, sondern auch als Akt der Selbstfindung oder gar der Heilung. Schaffende und nicht der Betrachter. ArToll ist deshalb nicht Uwe Dönisch-Seidel, Vorsitzender des ArToll Kunstlabors e.v. a l s c h n e l l a s z e i c h n e n, i s t n i c h t Das Sehen kommt vor den Wörtern, schrieb der Schriftsteller der Klinik und den verschiedenen Förderbereichen der lerischer Auseinandersetzung. Und ich finde es egal, ob Im August 1995 habe ich im ArToll gewohnt und für die John Berger. Entsprechend liest sich seine Formel für Zeichner. Rosendaler Werkstätten, die inzwischen unter der Egide Vergleichbares schon mal dagewesen ist; denn eine Methode 2. Labor-Ausstellung gearbeitet. In diesem Zusammenhang Erst Sehen, dann Zeichnen. So machen wir uns auf den Weg. von Freudenberger firmieren, wird zwischen Kochen und der Wahr nehmung und die Erfindung daraus gibt es nicht. habe ich die Rheinische Klinik kennengelernt. Seit 1996 komme Der Ortswechsel Bielefeld-Bedburg-Hau ist in etwa drei Essen der Tag verdaut und als Erfahrungs raum in die Nacht Jeder muß, angeregt durch sein Umfeld und mögliche ich nun regelmäßig mit Studierenden hierher. Im Oktober 2004 Stunden be wältigt. Für die meisten Exkursionsteilnehmer ist genommen. Vorbilder, sich selbst hindurch wurschteln. wird es das 17. Mal sein. Weg vom Studienalltag im Fachbereich es sozusagen eine erste Wanderung hinter die Mauern Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld macht eine von ArToll und in die Realität einer psychiatrischen Klinik. Und Dennoch bin ich in dieser Arbeit draußen geblieben, gleich Die ausschnitthaften Einblicke und flüchtigen Momente Ex pedition in diese Räume Sinn, weil hier andere Ströme schon beim ersten Sichten des Geländes entfacht sich Neugier einem Beobachter, der zwar die äußeren Erscheinungen in der Kürze der Zeit machen klar: man sieht nicht viel fließen. Ich glaube, hier an Ort und Stelle finden künstleri- auf den Ort, auf die Menschen, ihren Werktag und auf die miterlebt, aber nicht wirklich in das Innenleben eindringt, und sieht trotzdem aller hand. Denn an diesem Ort, wo sche Erkenntnisse eine andere Verinnerlichung. Und darin bevorstehenden Tage in klösterlicher Einsamkeit.Die breitet sagt Marguerite Sechehaye in ihrem Tagebuch einer extreme Schicksale einem begegnen, ist in besonderem liegt die substanzielle Erfahrung und Herausforderung des sich allabendlich kon sequent ab Uhr aus, wenn als letz- Schizophrenen (edition suhrkamp, Frankfurt am Main 1973). Maß Verantwortung als Künstler gefordert. Man läuft hier Aufenthaltes. Bisher sind zwei Publikationen mit Ergebnissen te offene Station der Sozialtreff schließt. Nach außen ist jetzt Auch der Künstler dringt nicht wirklich in das Innen leben sei- nicht rum, um mal schnell was gezeichnet zu haben in aus Exkursionen erschienen. das Territorium der Klinik total tote Hose. nes Gegenübers ein, sondern entdeckt seine Ausdruckskraft Bedburg-Hau. Spektakuläres oder Mainstream-Künstlerei ist durch Beobachtung der äußeren Erscheinungen. Mit als Exkursionsziel fehl am Platz. Für ein paar Tage, für eine Ein Glück gibt es den Freihafen ArToll, wo sich nun Gruppen- seinem künstlerischen Blick jedoch befördert er in der Woche, hierher in Klausur zu gehen, um innezuhalten und dynamik und Teamfähigkeit unter den Studierenden entfalten kann. Mit ihren Ergebnissen aus dem zugänglichen Bereich Vorstellung des Betrachters das Un sichtbare. Diese Evokation ist seine immer wiederkehrende Motivation bildkünst- daraus eine Empfindung aufs Papier zu brin gen, strahlt aus aufs Leben fuori le mura. Immer wieder. Prof. Jochen Geilen Dekan Fachbereich Gestaltung Fachhochschule Bielefeld I n h a l t Bildende Künstler im ArToll Franz Baumgartner Claus van Bebber Roland Bergère John Brandsen Igor Chepikov v.g.t.o. Zahra Hassanabadi Jeanne van Heeswijk Juliane Heise Harald Hilscher Maria Klerx Jenny Ymker Christiane B. Bethke Tonia Kudrass Matthijs Muller Rob Voerman Guda Koster Hanne Horn Thea Jetter Anne Ruth Kieschnick Sonia Knopp Armin Lambert Gerhard Reinert Elisabeth Rietmeyer Volker Saul Margret Schopka Sergej Solagub Karel Studnar Dini Thomsen Vesna Tomsic Daniel Tschannen Ike Vogt Michael Vorfeld Margret Weglage Marten Winters Günther Zins Klang/Performance-Künstler Claus van Bebber Ulli Böttcher Inge Broska Werner Deutsch Stephan Froleyks Erhard Hirt Carl-Ludwig Hübsch Paul Hubweber Crolin Keufen Friedhelm Olfen Stephan US Ute Völker Konrad Werkhofer Holger Grosch Grit Sommer Michael Vorfeld Günther Zins Bildende Künstler Akademie Beeldende Kunst en Vormgeving, Arnhem Saskia Bakker Inge Jansen Huub Kistemaker Anna Kloth Femke Mellink Marianna Morello Rudolf Pötters Sonya Spry Rozemarijn Westerink Nadine Witkamp Studenten Bildende Künste Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach Universität Duisburg-Essen Christoph Buschmann Wiebke Fötsch Weda Gawlikowski Katrin Schwermer-Funke Janet Friedel Sophia Herrlich Annette Migas Christine Kallart Anna Friedrich ArToll X -10 Jahre ArToll Kunstlabor Anhang - Adressen und Kontaktinformationen Dank - Impressum o s i n d d i e r b e i t e n? ERDGESCHOSS 1 Claus van Bebber 2 Dini Thomsen & Vesna Tomsic 3 Franz Baumgartner 4 Michael Vorfeld & Juliane Heise 5 Marten Winters & Jeanne van Heeswijk 6 Elisabeth Rietmeyer 7 Gerhard Reinert 8 Rob Voerman 9 Christiane B. Bethke 10 John Brandsen 11 Tonia Kudrass 12 Sonia Knopp 13 Matthijs Muller 14 Guda Koster 15 V.G.t.O. 16 Erhard Hirt & Stephan US 17 Maria Klerx 18 Ike Vogt 19 Harald Hilscher 20 Zahra Hassanabadi 21 Volker Saul 22 Thea Jetter 23 Sergej Solagub 24 Igor Chepikov 25 Armin Lambert 26 Margret Weglage 27 Daniel Tschannen 28 Anne-Ruth Kieschnick 29 Margret Schopka 30 Hanne Horn 31 Roland Bergère 32 Karel Studner 33 Jenny Ymker 34 Günther Zins OBERGESCHOSS CLAUS VAN BEBBER Hypogäum Wanne mit Wasser und Pumpe (nicht sichtbar) Situation im Vorraum zum Hypogäum Die Installation im Keller des ArToll s entstand im Janaur 2004 ( Licht-Kunst-Licht ) und wurde, jeweils verändert und erweitert, auch im Juli 04 ( ArToll-Klanglabor ) und August 04 ( ArToll X ), gezeigt.... Im Keller zeigt Claus van Bebber die grundsätzliche Aufgabe von Beleuchtung: Licht gestaltet Raum, gibt ihm erst seine Charakteristik... dahinter im Dunkeln rauscht das unterirdische Wasser... (Georg Jappe: Auszug aus Einführung (und Katalogvorwort), zu Licht-Kunst-Licht Die Besucher aktivieren durch ihre Bewegungen 3 Bewegungsmelder, die rotes Licht und/oder reflektierendes Schwarzlicht, sowie 2 Pumpen, die Wasser bzw. Luft, hörbar, (aber nicht sichtbar), in 2 Wasserbecken leiten. Hypogäum Licht-Klanginstallation im Kriechkeller 2004 DINI THOMSEN & VESNA TOMSIC Chiffren Installation Chiffren Acryl auf Leinwand, H160cm x B160cm, Holz /Ton 2 x 50cm x 40 cm 5 Holzsiebdruckrahmen 40cm x 50 cm Installation Chiffren Acryl auf Leinwand H190cm x B300cm FRANZ BAUMGARTNER Ohne Titel O.T., 183 x 300 cm Öl auf Leinwand O.T., 183 x 300 cm Öl auf Leinwand MICHAEL VORFELD & JULIANE HEISE Entwurf für eine Raumzeit, 2004 Straßburg Wiesbaden 0,75 Orte rücken zusammen - Relative Distanzen - Zeit eine andere Karte zu entwerfen Kleinsassen Kassel 0,75 Göttingen Barcelona Bewegt man sich von A nach B nimmt man oft eine Karte zur Hand. Wo befindet sich der Ort, das Frankfurt Ziel 1meiner Weimar Reise? Eine Bern 1,5 Landkarte, ein Atlas, ein Globus helfen dabei sich eine Vorstellung zu machen. Was Stuttgart ich sehe ist eine 2 farbige Fläche, Punkte für Orte, 3 2,5 Linien für Flüsse, topografische Kreise, die erkannt werden wollen. Mein Bild von der Welt ist davon geprägt, aber eigentlich ist Stuttgart Lindau 3,5 dieses Bild ein abstraktes. Deckt es sich mit
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