Z e i t u n g d e r E v a n g e l i s c h e n K i r c h e n g e m e i n d e D e n k l i n g e n 13. Jahrgang / Nr. 80 August/September PDF

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Z e i t u n g d e r E v a n g e l i s c h e n K i r c h e n g e m e i n d e D e n k l i n g e n 13. Jahrgang / Nr. 80 August/September 2007 Aus dem Inhalt: Kollektenprojekt Moskau S. 2-3 Denk mal (nach) S. 3 Abschied von M. Paaries S. 4 Post Post Post S. 4 Liedertext Martin Buchholz S. 5 Freud und Leid S. 5 Abschied Ute Schöpe S. 7 VorKonfi -und Haupkonfi S. 7 Freundschaften brauchen Zeit! Lesen Sie die Bibel? Regelmäßig? Vielleicht systematisch? Ich bin Bibelleser und richte mich nach den Losungen. Dort finde ich neben zwei Bibelversen für jeden Tag einen fortlaufenden Bibelabschnitt angegeben der mich und viele Christen weltweit durch die biblischen Texte führt. Manchmal bin ich neugierig und schaue nach wann wieder ein neues Buch der Bibel beginnt. Was soll ich sagen, jetzt sind sie endlich wieder dran in der täglichen Bibellese, die Jesusgeschichten aus dem Matthäus Evangelium, von Juli bis Oktober. Wie ich mich darauf freue! Nicht, dass sie mir neu wären, nein, ich kenne sie. Sie kommen mir entgegen wie alte Bekannte, wie gute Freunde die man gerne trifft. Gute Freunde lässt man nicht stehen weil man sie bereits kennt. Gerade weil sie bekannt sind nimmt man sich Zeit für sie. Trinkt einen Kaffee oder Tee mit ihnen. So will ich das mit den Jesusgeschichten auch machen. Mir Zeit nehmen. Sie fragen, was sie mir heute zu erzählen haben. Als Kind habe ich ihnen gerne zugehört, weil Jesus so tolle Wunder getan hat. Als Jugendliche und junge Erwachsene habe ich versucht zu verstehen was sie für Andere bedeuten könnten. Jetzt will ich sie endlich für mich hören. Verstehen, was sie heute für mich und mit mir wollen. Ein Beispiel...und er trieb die Geister aus mit einem Wort (Matth.8,16b vom ). Ob Jesus wirklich nur dämonisch gebundene Menschen befreit hat? Oder kann Jesus auch andere Geister austreiben? Den Geist der Unzufriedenheit, den Geist der Boshaftigkeit, den Geist der Eifersucht, des Zanks, der Trauer...? Denn dass es solche Geister gibt, davon hat ja schon Johann Franck 1653 gesungen: Weicht ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus tritt herein.. (Ev. Gesangbuch S. 396, Jesus meine Freude, Strophe 6) Wenn Jesus das kann, mit einem Wort Gebundenheiten lösen, dann will ich mich nicht aufhalten lassen und zu ihm gehen, ihn bitten, dass er mich befreit, mich heilt. Und, wer sich mitnehmen lässt, den bringe ich natürlich auch zu ihm, denn...viele Besessene wurden zu ihm gebracht...(matth.8,16) nicht jeder schafft es alleine zu Jesus zu kommen. Viele werden gebracht. Dazu sind wir ja Gemeinde, dass wir gemeinsam zu Jesus gehen. Mit unseren Belastungen und mit denen der Anderen. Nun, wie sieht es aus? Heute schon einen Bekannten getroffen und einen Kaffee zusammen genossen? Heute schon einen bekannten Bibeltext gelesen und gefragt, was er heute mit mir machen will? Nehmen Sie sich Zeit. Freundschaften brauchen Zeit. Beate Späinghaus Der heimliche Bestseller: - seit 275 Jahren Tageslosungen Das kleine Buch sieht unscheinbar aus aber es ist jedes Jahr wieder ein Bestseller und wird weltweit in 51 verschiedenen Sprachen verkauft. Allein die deutschsprachige Ausgabe erreicht Jahr für Jahr eine verkaufte Auflage von mehr als einer Million, die Gesamtauflage beträgt zur Zeit 1,75 Millionen Exemplare. Die Herrnhuter Losungen , deren 275. Ausgabe jetzt erschienen ist, kommen aus einem Städtchen in Sachsen. In Herrnhut, zwischen Görlitz und Zittau gelegen, hatte Reichsgraf Zinzendorf den vor Religionsverfolgungen geflüchteten evangelischen Mähren eine neue Heimat gegeben. Die Geschichte der Losungen begann am 3. Mai An diesem Tag gab Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf zum ersten Mal eine mündliche Tagesparole aus, einen frommen Liedvers, der die Gemeindemitglieder den Tag über begleiten sollte. Zunächst wurde diese Losung mündlich von Haus zu Haus verbreitet erschien zum ersten Mal ein Losungsbuch für das ganze Jahr, das durch die Missionare weltweit verbreitet wurde. Dafür ordnete Zinzendorf jeweils ein Bibelwort einem Liedvers zu. Der Name Losung ist übrigens wörtlich zu verstehen, denn die Bibelverse werden bis heute tatsächlich ausgelost - und zwar schon für mehrere Jahre im voraus. mittendrin, August/September 2007 Seite 2 Kollekten- Projekt Moskau Für die missionarisch - diakonische Arbeit der Diakonisse Maren Martens von der Marburger Mission Bekannter ist uns in der ev. Kirchengemeinde ihre Vorgängerin Schwester Luise Kunze die von 1993 an jedes Jahr einen Missionsabend in der Denklinger Kirche gestaltete. Luise Kunze Wie kam es zu diesen Kontakten und Verbindungen? Es war im Herbst 1993 auf einem Gemeindefest in unserer Nachbargemeinde Drespe. Der Missionsleiter und Geschäftsführer der Stiftung Marburger Medien berichtete über die Missionsländer, in denen Marburger Missionare und Diakonissen arbeiteten Ein neues Projekt wurde vorgestellt: Diakoniestation und Gemeindearbeit in Moskau Diakonisse Luise Kunze aus Elbingerode, dieses Mutterhaus ist mit dem Mutterhaus in Marburg verbunden, bekam auf einer Tagung in Korntal bei Stuttgart den Auftrag von einer jungen Moskauer Baptistin: Kommen sie herüber und helfen uns . Diese Einladung wurde für die Schwester zur Berufung, die sie nicht ausschlagen konnte. Es war etwa drei Jahre nach der Wiedervereinigung und es gab große Not, für eine bestimmte Zeit ein Visum zu bekommen. Im August 1993 reiste Sie im Auftrag der Marburger Mission als Krankenschwester in den Norden Moskaus, in eine kleine Baptistengemeinde. Sie selbst bezeichnete den Anfang als abenteuerlich ! Die pflegerisch,-diakonische Arbeit war dieser Gemeinde ganz neu. In den Anfangsmonaten widmete Schwester Kunze sich ganz diesen humanitären Aufgaben. Diese Diakoniestation bestand nur aus einem Zimmer, begrenzten Mitteln und Lebensmittelspenden aus Deutschland. Schwester Luise erlebte immer wieder Wunder durch die Fürbitte aber richtige Versorgung konnte nicht gewährleistet werden. Im Jahr 1994 lernte sie dann einen deutschen Pfarrer aus der Peter und Paul - Gemeinde in Moskau kennen. Diese lutherische Gemeinde übernahm sie 1995 als Gemeindeschwester. Dort konnte sie sich auch geistlich einbringen in Verkündigung, Aufbau einer Alten- und Frauenarbeit, Kindergottesdienstgruppe, Gebetsstunden und betreuen von psychisch - kranken Kindern in einer Klinik. Durch die Gelder und Gaben aus Deutschland konnte eine Kleiderkammer eingerichtet werden. An zwei Außenorten von Moskau, Iljino und Kolomna, wurde mit einer Gemeindearbeit begonnen. Schwester Luise gehörte ferner zum Gründungskomitee der Russischen ev. Allianz. Bei ihrer Verabschiedung am im Gottesdienst wurde sie für ihre aufopfernde Arbeit mit dem goldenen Kronenkreuz der Diakonie ausgezeichnet. Das waren zwölf Jahre voller Höhen und Tiefen, voller Erfahrungen, Ängsten und Gebetserhörungen. Manche persönliche Briefe sind in diesen Jahren von Moskau nach Denklingen gegangen. Es war auch eine Gottesführung, dass der Wechsel von Schwester Luise, die in Rente ging und Schwester Maren Martens, so reibungslos vonstatten ging. Maren C. Martens Schwester Maren übt den gleichen Dienst aus wie ihre Vorgängerin. Wer dies gerne nachlesen möchte, kann die Freundesbriefe 6 u. 7 aus unserer Kirche mitnehmen. Noch einmal zurück zu der Entstehung der Kontakte und was wurde aus unseren Gebeten, Opfern und Kollekten? Nach dem Gemeindefest in Drespe ließ mich der Gedanke nicht mehr los - Diakoniestation in Moskau. Ich habe darüber gebetet und das Anliegen dann in einem Presbyter - Wochenende in Hasliberg in der Schweiz unserem Pfarrer und dem Presbyterium vorgetragen, nachdem ich Kontakte zu dem Missionsleiter Jürgen Mette aufgenommen hatte. Alle waren einstimmig dafür und so konnte die Arbeit beginnen, zumal wir damals mit unserer Diakoniestation in Waldbröl und unserem Gemeinde-.krankenpfleger segensreiche Erfahrungen gemacht hatten. In diesen 14 Jahren gingen ca an die Peter und Paul- Gemeinde nach Moskau. Die Kirche wurde von Grund auf renoviert, weil die Kommunisten vorher ein Schwimmbad daraus gemacht hatten. Heizung, Fußböden, Bestuhlung wurden erneuert. Die anderen Gelder wurden für humanitäre Zwecke gebraucht. Mit viel Freude und Dankbarkeit denke ich an die 14 Jahre zurück und empfehle unserem Presbyterium und unserem Pfarrer, sowie der ganzen Gemeinde: Macht weiter so! Denn Jesus sagt: Was ihr getan habt, einem meiner geringsten Brüder oder Schwestern, das habt ihr mir getan! Inge Schneider Ergänzungen von der Redaktion Trotz Umzugsstress in Moskau hatte Stefan Brösicke -Kontakt mit Schwester Maren C. Marens....hier einige Auszüge ihrer letzten E- Mail: Meine Hauptschwerpunkte in meiner Arbeit liegen jetzt auch in der Findung und Ausbildung von Mitarbeitern für die Kinder- & Frauenarbeit. Dies ist neu in dieser Gemeinde. Meine gesamte Arbeit mittendrin, August/September 2007 Seite 3 (auch Wohnungsmiete, usw.) wird durch Spenden finanziert, diese werden von der Marburger Mission verwaltet. Probleme in der Gemeinde liegen vor allem darin, dass es Leute mit deutschen Wurzeln gibt (auch wenn die schon mehr als hundert Jahre zurück liegen) und rein russischen Leuten. Die Deutschen wollen viel deutsche Kultur. Aber wir wollen als Christen ja nicht unbedingt reines Kulturzentrum sein in der Kirche, sondern Menschen für Christus gewinnen. So deutsch sind die Deutschen hier auch nicht - auch wenn diese das anders sehen. Das Miteinander von Deutschen und Russen ist eine große Herausforderung. Auch das streng hochkirchliche Luthertum ist eine Herausforderung.... Meine Teenagerarbeit ist auch ein Neuanfang. Ebenso die Situation im Dorf - die sich grade neu gestaltet. Ansonsten bedürfen einzelen Leute konkreter Hilfe. zb. Kinder, die eine therapeutische Behandlung brauchen, die aber nicht von Krankenkassen oder so bezahlt werden. Die Eltern können das finanzielle auch nicht leisten. Da helfe ich PERSÖNLICH. (zb. Rückenkorsett...). Unter anderem spare ich Geld für eine Gemeindefreizeit und einen Frauentag (Projekt). Denk mal (nach) Gott will uns mehr schenken als wir schaffen können. Wir brauchen keinen Gott, den wir verstehen, sondern einen Gott, dem wir vertrauen können. Was Gott nicht hält, das hält nicht. Rede von Gott so oft wie möglich und benutze Worte dazu, wenn nötig. Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen. Gott hat einen guten Plan. Augen sind die Kundschafter unseres Herzens. Die Bibel in einem Satz: Gott meint es gut mit dir. Uwe Simon Denklingen Jungen-Jungschar für Jungen von 8-13 Jahren CVJM-Haus Denklingen dienstags, Uhr Bernd Schönstein, Uwe Sträßer, Michael Schaumann, David Busse, 276 Merlin Fülber, Christian Sträßer Jungscharsport für Jungen von 8-16 Jahren, samstags, Uhr Turnhalle Denklingen Bernd Schönstein, Johannes Keesen, 8228 Jungenschaft für Jungen von Jahren donnerstags Uhr einmal im Monat freitags, CVJM-Haus Denklingen Maik Wirths, 601 Henning Hasenbach, Samuel Schoepe, Manuel Elster, 351 Mädchen-Jungschar für Mädchen von 9-13 Jahren, freitags, Uhr CVJM-Haus Denklingen Tina Jungjohann, 1883 Sandra Heer, Jeanette Ihmels, 1716 J.E.T.- junger Erwachsenentreff ab 17 Jahre, gemischte Gruppe mittwochs, Uhr CVJM-Haus Denklingen Sascha Müller, Johannes Imhäuser, 8232 Fitness für Körper und Geist 1 ½ Stunden Aerobic, mit geistlichem Ausklang jeden Mittwoch Uhr Vereinshaus Schemmerhausen Uschi Schneider Morgengebet Erster Mittwoch im Monat 6.15 Uhr in Denklingen mit EC und offene Arbeit Susi Schönstein, Mitarbeiterkreis Letzen Donnerstag im Monat Uhr im CVJM-Haus Denklingen Diana Hasenbach Achim Hahn 8771 Posaunenchor Montags, 20:00-21:30 Uhr Gemeindehaus Denklingen Friedhelm Winter, 351 Jungbläser Montags, :00 Uhr Gemeindehaus Denklingen Manfred Mielke, mittendrin, August/September 2007 Seite 4 Abschied von Marco Paaries Lieber Marco, jetzt bist Du doch schon fast 2 Jahre in Denklingen. Angefangen hast Du bei uns in einer stürmischen Zeit. Die Auswirkungen von Pfarrvakanz, Pfarrerneuwahl, Umbruch und Neuorientierung waren bis ins Jugendhaus spürbar. Du hast Dich gerade in dieser Situation Deinen Aufgaben gestellt und bei uns wertvolle Arbeit geleistet. Da waren die Jugendhaus-Öffnungszeiten, die Du mit Gabi und oft genug nur mit uns Ehrenamtlichen gefüllt hast. Deine Liebe zum Kochen und deinen Spaß an Dekos hast Du bestimmt bei uns entdeckt! Jugendhaus-Arbeit heißt immer auch Zeit mit ganz unterschiedlichen Menschen verbringen, Gespräche führen, Probleme in Angriff nehmen und Freizeit gestalten. Es gab Kickertuniere, WM-Café, Jesus House, X-Mas-Party um nur einige zu nennen. Du hast Menschen in oft schwierigen Situationen an die Mitarbeit heran geführt, sie begleitet und besucht, kurz gesagt: du hast sie wahrgenommen. Jugendliche haben Dir vertraut und in Dir eine feste Größe im Jugendhaus gesehen. Sie alle und auch wir Mitarbeiter werden Dich vermissen. Darüber hinaus hast Du Dich an verschiedenen Punkten in die Gemeinde- und CVJMarbeit eingebracht, z.b. im Kigo, im JET, bei den Konfis und Vorkonfis etc. Schade, dass diese Zeit jetzt vorüber ist. So wünschen wir Dir alles Gute. Möge Gott Dich in Deiner neuen Arbeit segnen und zum Segen für andere werden lassen. Gott mit Dir, Dein Jugendhausteam Der Herr segne dich und behüte dich. Er schaffe dir Rat und Schutz in allen Ängsten. Er gebe dir den Mut, aufzubrechen und die Kraft, neue Wege zu gehen. Er schenke dir die Gewissheit, heimzukommen. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Gott sei Licht auf deinem Wege. Die Redaktion Hi do! (schwedisch: Auf Wiedersehen!) Abschied nehmen muss man üben! Sonst fällt er viel zu schwer so singt Heinz Rudolf Kunze. In den letzten Jahren habe ich an vielen unterschiedlichen Plätzen gelebt und gearbeitet. (Unterlüß, Oldenburg, Schweden, Porta Westfalica, Oranienburg, Dickhausen.) Wie oft habe ich das Abschied nehmen geübt! Abschied nehmen fällt mir noch immer schwer Wenn ich auf die zwei Jahre Denklingen zurückschaue, kann ich einfach nur DANKE sagen. Es war eine gute und gesegnete Zeit! Vielen Dank an alle die mich finanziell begleitet haben. Ohne Euch wäre die Arbeit im Jugendhaus nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle die mich im Gebet getragen haben. Vielen Dank an Euch Jungs und Mädels aus dem Jugendhaus. Die vielen Gespräche mit Euch und die gemeinsame Zeit im Jugendhaus werde ich nicht vergessen. Vielen Dank für die Weggemeinschaft im Jugendhausteam. Vielen Dank für die gemeinsame Zeit im CVJM Mitarbeiterkreis. Für die vielen Ideen, Impulse und guten Gespräche und die gemeinsamen Projekte (WM Café, JESUSHOUSE). Vielen Dank an alle Mitarbeiter mit denen ich zusammengearbeitet habe. Ich möchte an dieser Stelle Gabi Pack danken. Sie hat mich durch mein Anerkennungsjahr in Denklingen. begleitet. Vielen Dank für die vielen Impulse, kreativen Ideen und praktischen Alltagshilfen. Vielen Dank an alle die mich in meiner Denklinger Zeit begleitet haben. Nun ist es für mich an der Zeit wieder aufzubrechen. Ich wünsche Euch allen Gottes reichen Segen! Marco Paaries POST POST POST Hab ich heute Post? lautet die Frage in der Obdachloseneinrichtung der Diakonie Düsseldorf, wenn die Wohnungslosen, die dort eine Postadresse haben, vorbeischauen. Die Frage ist eher besorgt, denn es könnte eine Geldforderung sein, oder eine Nachricht von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft. An manchen Tagen ist die Frage aber fordernd, wenn nämlich der Monatsscheck der ARGE erwartet wird. Dann können die Wohnungslosen auch aggressiv werden und man muss sie mit Geduld beruhigen und vertrösten. Bodelschwingh nannte diese Menschen Brüder der Landstraße heute müsste man sagen: Brüder und Schwestern auf den Straßen der Stadt. Es sind Menschen wie wir, mit Sorgen, Ärger und manchmal auch Gewaltbereitschaft. Aber genauso haben sie ihre liebenswerten Seiten, und wer sich ihnen wirklich zuwendet, erfährt menschliche Bereicherung. Hab ich heute Post? ist auch unsere erwartungsvolle Frage, wenn wir in den Briefkasten oder in das - Postfach sehen. Waren es wieder nur Reklamesendungen, Rechnungen oder SPAM-mails? Oder ist endlich auch die Antwort des Freundes dabei, auf die wir warten? Hab ich heute Post? sollten wir fragen, wenn wir einen Bibeltext aufschlagen. Sowie wir das fragen, kommt eine positive Antwort. Ja, unser Postfach ist gefüllt, wir müssen es nur abholen. Und statt belangloser Nachrichten, die in den Papierkorb gehören, sind es Nachrichten, die unser Leben bereichern; vielleicht sogar verändern. Bestätigung kann es sein, oder Korrektur, oder die lang ersehnte Antwort auf eine belastende Frage. Es lohnt sich, dieses Postfach regelmäßig zu leeren! Taalke Walter mittendrin, August/September 2007 Seite 5 Kleidersammlung für Bethel vom 4. bis 10. Oktober 2007 Bitte jetzt schon vormerken!!! Was kann in die Kleidersammlung? Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze und Federbetten jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln) Nicht in die Kleidersäcke gehören: Lumpen, nasse, stark verschmutzte oder beschädigte Kleidung und Wäsche, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte. Kleiderspenden für Bethel werden sortiert und verkauft teilweise in Bethel selbst, zu einem größeren Teil aber auch außerhalb Bethels. Der Erlös wird für die vielfältigen diakonischen Aufgaben Bethels verwendet. In den letzten Jahren hat auf dem so genannten Altkleidermarkt eine erhebliche Verschiebung der Qualität stattgefunden. Insgesamt sind Kleiderspenden qualitativ schlechter geworden, was dazu führt, dass erhebliche Kosten für die Entsorgung von Lumpen entstehen. Das aber verfehlt das Ziel Bethel zu unterstützen. Heutige Kleidersammlungen sind keine Lumpensammlungen mehr. Bitte nur noch tragbare Kleidungsstücke helfen. Stellen Sie sich selbst die Frage: Würde man das Kleidungsstück tragen, wenn man es bekäme? Für Ihre Mühe und Unterstützung dankt Ihnen bereits heute herzlich. v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel, Kirchliche Stiftung privaten Rechts. (leider gibt es keine Noten; im Internet kann man sich Hörproben der Lieder anhören: dann SUCHE: alles Liebe Liedtext von Martin Buchholz Du hast dein Wort gegeben. Komm und segne ihr Leben, Herr! Halte sie fest, wenn sie frei balancieren, auf dünnem Seil mit dem Wind im Gesicht. Halte sie warm, wenn sie zittern und frieren, weil die Kälte der Welt in ihre Jacken kriecht. Du wirst mit ihnen gehen. Dein Geist soll sie umwehen, oh Herr! Halte sie aus, wenn sie jammern und klagen Und aller Welt auf die Nerven gehen. Halte sie hoch, wenn sie selber was wagen und die Prüfung des Lebens alleine bestehn! Halte UNS aus, wenn wir sie nicht verstehen, uns an sie klammern, weil Eltern so sind. Halte ihr Herz, wenn sie eines Tags gehen. Und dann gib du ihnen Rückenwind! Du hast dein Wort gegeben. Halt deine Hand über unsere Kinder! KOMM UND SEGNE IHR LEBEN, HERR! CD von Martin Buchholz: Alles Liebe Lieder über ein himmlisches Gefühl: Ein neues, inspirierendes Album von Martin Buchholz. Es sind oft die kleinen Begebenheiten des alltäglichen Lebens, die der Liedermacher und ARD-Filmemacher in ein Licht von Zärtlichkeit und Liebe taucht. Norbert Schmidt Freud' und Zeit Freut euch ihr lieben Christen. Freut euch von Herzen sehr. So sagt ein altes Kirchenlied. Wenn das so einfach war. Man hat ja so viel Hektik, und so viel gibt's zu tun. Ich komme kaum zur Stille, zum Beten und zum Ruh'n. Morgens fällt mir manches ein, was ich zu machen habe. Der Beruf braucht auch viel Zeit und selbst daheim gibt's Plage. Auch abends muss ich da sein, damit ich nichts verpass. Schon wieder bin ich müde. So'n Tag macht keinen Spaß. Ja, so geht es jeden Tag, keine Abwechslung zu sehn. Auch Sonntags gibt's Termine: Besuche und zur Kirche geh'n. Dann habe ich auch Fehler, die ich an mir nicht mag. Zum Klären bräucht' ich Ruhe, ich schieb's von Tag zu Tag. Was kann nur die Freude sein, von der der Dichter spricht? Euch ist geboren Christus. Weißt du das etwa nicht? Im Kopf habe ich's verstanden. Doch was heißt das für's Leben: Er starb für mein
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