Die gesundheitsfördernde Wirkung des Singens am Beispiel von Schmerz-, Palliativ-, Demenz- und Parkinsonpatienten

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Die gesundheitsfördernde Wirkung des Singens am Beispiel von Schmerz-, Palliativ-, Demenz- und Parkinsonpatienten Gerontologisches Forum 2017 LVR-Klinik Bonn Norbert Hermanns Musiktherapeut LebensWert
Die gesundheitsfördernde Wirkung des Singens am Beispiel von Schmerz-, Palliativ-, Demenz- und Parkinsonpatienten Gerontologisches Forum 2017 LVR-Klinik Bonn Norbert Hermanns Musiktherapeut LebensWert e.v. / Psychoonkologie und Palliativzentrum Uniklinik Köln Sänger, Religionspädagoge Ehrenvorstand Singende Krankenhäuser e.v. Referent Musiktherapeutischer Einsatz der Stimme Überblick: Singen wurzelt im Mensch-Sein Atem und Stimmklang als Spiegel der Seele Musik als Sprache der Gefühle, als Berührung auf Distanz Ergotrop / Trophotrop psychovegetative Wirkungen des Singens Körper als Instrument schwingungsfähig werden: Positive Spannungen aufbauen, um Verspannungen zu lösen; Ab-Spannen die Stimme schwingen lassen und beleben Rhythmus stabilisiert, erdet, strukturiert gibt Bewegungsimpulse Singen verbindet weitere nachgewiesene Effekte praxisnah erläutert Filme: Praxisbeispiel Singen (Stationär, Singgruppe allgemein, Parkinson 2, 3 und 13 Minuten) Singen wurzelt in unserem Mensch-Sein: - Mensch kann Töne erzeugen, die 3 Oktaven umfassen Sprechen benötigt ca 5 Töne - Kleinkinder nehmen musikalische Anteile der Sprache früher wahr - Eine kräftige, gesunde Stimme spiegelte in der Steinzeit Überlebensvorteile - Singen Berührung auf Distanz: Kann Stresshormonspiegel senken, aber auch anregen - Musik verbindet, schafft Gemeinschaft, synchronisiert emotional Atem Spiegel der Seele: Griechisch: Psyche Atem, Seele Lateinisch: Spiritus Geist, Hauch Hebräisch: Ruach Wind, Atem, Geist (penuma) Indisch: Atman Lebenshauch, Atem, Seele... , die Begründerin der Hospizbewegung, prägte den Begriff. Er beschreibt den Zustand umfassender körperlicher und seelischer Schmerzen, den unheilbar Erkrankte erleiden. Total pain als Summe von Interaktionen auf körperlicher, seelischen, geistigen und spirituellen Ebenen. Foto: Franziska Hüther Dieses Buch ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg von Krankenhäusern zu Singenden Gesundwerdhäusern. Singen ist ein wirksames Mittel um Ohnmacht, Angst und Stress zu überwinden und Selbstwirksamkeit und Selbstheilungskräfte zu stärken. Es ist zu wünschen, dass dieses große Potenzial mehr und mehr in Gesundheitseinrichtungen genutzt wird. Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, wissenschaftlicher Beirat bei Singende Krankenhäuer e. V. Herausgegeben von Elke Wünnenberg Singen als heilsame Kraft Das Potenzial des Singens für das Gesundheitssystem Herausgegeben von Elke Wünnenberg grundlagen praxisfelder perspektiven SiKra steht für die Initiative Singende Krankenhäuser e.v.. Trotz der unterschiedlichsten Zugänge zum Singen, die unter dem Dach unseres Vereins zu finden sind, verbindet uns alle eines: die Erfahrung, dass gemeinschaftliches Singen innere Berührungen zulässt, die etwas Heilsames in Bewegung bringen können. Wir sehen das Singen als universales Menschheitsgut. Für Krankheitsbewältigung und Gesundheitsfürsorge sehen wir es als bedeutsame Ressource an. Dabei muss das Singen unserer Auffassung nach im Kontext des Gesundheitssystems sowohl in Bezug auf die innere Haltung und die Angebote der Singleiter und Singleiterinnen reflektiert und wissenschaftlich befragt werden, als auch in Bezug auf die Patientenanliegen und die konkreten Umstände, in denen sich Menschen zum Singen zusammenfinden. Unser Ziel ist es, Singangebote überzeugend zwischen therapeutischen Techniken und Freizeitangeboten zu verorten, Behandler ebenso dafür zu gewinnen wie Patienten und ihre Angehörigen. Der vorliegende Tagungsband spiegelt die Vielfalt wider, welche sich in den Vorträgen auf unseren Jahreskonferenzen zeigt. Singende Krankenhäuser e. V. möchte mit dieser Veröffentlichung die wertvollen Erkenntnisse über den Gesundheitserreger Singen und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten einer breiten Leserschaft zugänglich machen, sowie Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen dazu ermutigen, diese vermehrt umzusetzen und zum Wohle ihrer Klienten und Patienten zu nutzen. Singen als heilsame Kraft Singen als heilsame Kraft 2. überarbeitete und erweiterte Auflage ISBN ,90 Weiterführende Informationen Norbert Hermanns Medien: Fortbildung: Singleiter/in für Altersheime und Senioren https://www.singende-krankenhaeuser.de/index.php/singleiter-fuer-altersheime-undsenioren.html Facebook: Singende Krankenhäuser e.v. https://de-de.facebook.com/singende-krankenhäuser-singing-hospitals / Partner-Netzwerk:
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